analytisch - philosophisch - kritisch - polemisch, Herausgeber: Prof. Gotthard Fellerer
2700 Wiener Neustadt, Neue Weltgasse 26, Kontakt: 0676/520 98 44; redaktion@bravda.net
Jabadabadoo, die neue BravDa ist endlich wieder da!
Die BravDa, die gibt es noch ? und dies seit mehr als 15 Jahren! BravDa bemüht sich die Kulturlandschaft Österreichs nach Künstlerinnen und Künstler zu durchforsten, um diesen eine weitere Öffentlichkeit zu geben ? und immer wieder werden wir fündig. Doch dazu gibt es nahezu täglich Aufmerksamkeitshämmer und Kultur-Hoppalas, welche nicht nur Geschmacksnerven strapazieren, sondern den Gerechtigkeitssinn samt Blutdruck auf ?Turbo? fahren lassen. Nun konnte von den kreuzbraven BravDaköchinnen und -köchen wieder ein Kultursupperl kreiert werden, das viele wertvolle Kräuterln enthält, reich an Vitaminen ist und die unterschiedlichst determinierten Geschmacksnerven befrieden wird.
Beiträge der neuesten Ausgabe: ?Martina Pippal? von Hubert Christian Ehalt, Elisabeth Samsonow berichtet über ihr Projekt ?Maria Magdalena?, weiters findet man reich bebilderte Essays über die symbolistische Malerin Jolanda Richter, den ungarischen Bildhauer Laszlo Kutas, den österreichischen, internationalen Wasserbildhauer Hans Muhr, das Stadtmuseum St. Pölten, ?Akte? von Peter Patzak, Brigitte Borchardt-Birbaumer schreibt über den Künstler und Denker Gerhard Gutruf, die Zeichnerin ?Anna Stangl?, das Wiener Neustädter Kulturpolitik-Kabarett, den NÖ Kunstproviant, der vom NÖ Kulturforum editiert und von der NÖN als Medienpartner unterstützt wurde, eine umfassende Dokumentation der Ausstellung ?20 Jahre Kunstverein Süd Ost? usw.
Ich frage nun, da die BravDa vor hat, allen Unkenrufen zum Trotz, als kulturell-satirisches Exklusivblatt weiter zu existieren, ob ein Interesse an der BravDa, dem exklusiven Kulturblattl besteht, und lade herzlichst zur Zeichnung eines Abonnements ein, das ja, gemessen an der Fülle des Inhaltes, nur ? 25.- pro Jahr kostet, damit wir, d.h. die BravDa-Familie, gemeinsam der weiteren geistigen Einebnung Mitteleuropas entgegenwirken können. Denn ohne ambitionerte Leser gibt es keine Zeitung. Als Startzuckerl erhält jede neue Abobezieherin und jeder neuer Abobezieher ein wahres Schmankerl in limitierter Auflage: ?Die Hommagen an die Venus von Willendorf?: 32 profilierte Künstlerinnen und Künstler ließen sich Originelles zur Venus von Willendorf, der bekanntesten österreichischen Dame, einfallen.
Was BravDa tut:
Wir pflegen und fördern die Ungewöhnlichheiten Kreativer, in Anerkennung der Besonderheit des Individuellen, das uns ja von turbokapitalistischen Feldumschwingern, denen die Gepflogenheiten des Marktes wichtiger sind, madig gemacht werden möchte. So legt momentan ein Evaluierungsvirus das Land lahm, und man meint, durch so genannte Objektivierungen dem Subjektiven den Garaus machen zu können, und weiß nicht, dass all jene, die es zu etwas brachten, ausschließlich durch sich selbst zu dem wurden, was sie sind. Ebenso ist die Annahme, dass die ?Bettenbelagsanzahl? Kulturmaßstab sei, ein grober Irrtum! BravDa nimmt sich somit jener ungewöhnlichen KulturproponentInnen an, die nicht unbedingt Punkteleader einer fragwürdigen Chartliste sein müssen. Lieber berichten wir vom spannenden Leben im fallgrubenreichen Kulturbiotop ?Österreich?! Wir meinen, dass es Sinn mache, möglichst viele Menschen ?brav da? über kreative Potenziale und Hintergründe zu informieren, damit diese ihr eigenes Selbst entdecken, um das zu werden, was sie eigentlich sind: selbstbestimmte und selbstbewusste Menschen!
Aussender: Prof. Gotthard Fellerer, Herausgeber, atelier-fellerer@ncc.at