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Veranstaltungen und Festivals

Das ist Deix - Neugestaltung der Dauerpräsentation

Ab 22. Februar 2009 im Karikaturmuseum Krems

Rechtzeitig zum 60. Geburtstag von Manfred Deix am 22. Februar wird seine permanente Schau im Karikaturmuseum Krems umfassend neu gestaltet. Neben aktuellen Cartoons ist erstmals unbekanntes und unveröffentlichtes Material des Großmeisters der österreichischen Karikatur zu sehen: frühe Schülerzeichungen, erste Comics für die St. Pöltner Kirchenzeitung, Arbeiten aus der Studienzeit und mehr. Deix' Anfänge als Cartoonist in den frühen 70er Jahren, anschließende öffentliche Aufträge, seine Tätigkeit als Dichter und seine Fernseh- und Buchproduktionen finden breiten Raum. Anhand von Fotos, Briefen und Skizzenmaterial wird auch seiner Tierliebe und seiner Begeisterung für die Beach-Boys nachgegangen. Darüber hinaus kommen persönliche Freunde und Weggefährten zu Wort.

Der gebürtige Niederösterreicher wuchs in St. Pölten und Böheimkirchen auf, wo seine Eltern über 10 Jahre lang ein Gasthaus führten. Das Milieu aus Bauern, Landarbeitern und Arbeitern, das in dem Gasthof verkehrte, und die dort im Rausch ausgetragenen Sozialkonflikte prägten Manfred Deix, der bereits als Kind Karikaturen von den Gästen anfertigte. Sein zeichnerisches Talent brach sich überall Bahn, Deix illustrierte seine Schulhefte und zeichnete Comics nach Art der Jerry Cotton?Hefte. Ab 1965 besuchte er die Höhere Graphische Lehr- und Versuchsanstalt. Nach fünf Semestern wurde er mit der Begründung der Talentlosigkeit von der Schule verwiesen, gemeinsam mit Gottfried Helnwein, Bernhard Paul und Josef Bramer, denen er bis heute freundschaftlich verbunden ist. Daran anschließend studierte Deix an der Akademie der Bildenden Künste, die er nach vierzehn Semestern ohne Abschluss verließ.

Manfred Deix? Stil ist naturalistisch, er führt seine Figuren mit großer Akribie aus, das ist für ihn ein ?echter Service am Konsumenten. Die Leute sollen sich an einer schönen Zeichnung berauschen dürfen?. Von Kindheit an war die sexuelle Darstellung der Geschlechter in seinem Werk präsent, ebenso wie gesellschaftliche und religiöse Konfliktthemen. In seinem elaborierten Stil sieht Deix sich als Schüler von Carl Barks, dem Zeichner der Donald-Comics, dessen Zeichnungen ihn als Kind enorm prägten. Später kamen wichtige Einflüsse von der neuen Frankfurter Schule mit ihren Vertretern Hans Traxler, F. K. Waechter, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth und F. W. Bernstein und der Zeitschrift pardon, zu der es in Österreich keine vergleichbare Publikation gab. Ein starker Einfluss ging auch vom amerikanischen Undergroundzeichner Robert Crumb aus. Ab 1972 zeichnete Deix für die Magazine Profil, trend und Economy und trug damit zur Etablierung einer neuen Magazinkultur in Österreich bei. ?Manfred Deix ist der ultimative Porträtist des Homo Austriacus? meint Profilgründer Oscar Bronner, der Deix? Humor, seine Sicht der Dinge und seine Lust an der Provokation schätzt. Ab 1978 folgten Titelblätter und Zeichnungen für die deutschen Zeitschriften Der Spiegel, pardon, Tempo, Titanic, Playboy und Die Zeit. 1980 veröffentlichte Manfred Deix sein erstes Buch, bis 2009 folgten vierzehn weitere sowie mehrere Fernsehproduktionen. Manfred Deix lebt heute mit seiner Frau Marietta und seinen zahlreichen Katzen in der Nähe von Wien. Er zeichnet regelmäßig für die Zeitschriften News und Profil.

Auch seine Künstlerkollegen schätzen Manfred Deix? Welt. Gottfried Helnwein vergleicht seine erste Begegnung mit Manfred Deix mit einer Offenbarung? die ihn auf ?eine wundersame und abenteuerliche Reise in die Welt der Beistriche, Zumpferln und Spatzen, der Schase und der Schasaugen, der popschelnden Kleriker und der grimassierenden Samenspender, der gabelmachenden beleibten Hausfrauen und der erregten Kardinäle, die ihre Nasen tief in den Pöpsche fülliger Knaben steckten,? entführte.

Der Titel der Schau Das ist Deix ist programmatisch! Sie zeichnet mit vielen neuen, überraschenden und bisher unbekannten Werken die Entwicklung vom 'enfant terrible' der satirischen Zeichnerszene Österreichs der 70er Jahre bis zum Markenzeichen 'Deix' nach. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Ausstellungsdaten
Das ist Deix - Neugestaltung der Dauerpräsentation
Ausstellungsdauer: Ab 22. Februar 2009

Ausstellungsort: Karikaturmuseum Krems, Steiner Landstraße 3a, 3500 Krems-Stein, Tel 02732/90 80 20-177, Fax 02732/90 80 11, office@karikaturmuseum.at , www.karikaturmuseum.at

Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr
Kuratorin: Jutta M. Pichler, Manfred Deix
Katalog: Das ist Deix, 128 Seiten
KuVerT/Kunstvermittlung: Ausstellungsrundgänge an Sonn- und Feiertagen, jeweils um 15 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene ? 9,00 / Ermäßigt ? 8,00 / Familienkarte ? 18,00 / Schüler ? 3,50 / Führung ? 2,50

Aussender, Kontakt: Pia Kruckenhauser, Tel 02732/90 80 10-172, pia.kruckenhauser@karikaturmuseum.at

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