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Veranstaltungen und Festivals

Musikverein St. Andrä-Wördern & Hagenthaler Kulturkreis: ?Vive la France?

Konzert am 20. Februar, 18 Uhr im Kulturhaus St. Andrä

3. Konzert im Zyklus ?Musenküsse? mit französischen Liedkompositionen
Die Ausführenden: Yalilé Cardona-Alonso, Sopran / Helmut Hofmann, Klavier

Eintritt: freie Spenden
Um (kostenlose) Platzreservierungen unter Tel 0650/42 33 714 oder Tel 0664/32 33 993 oder ingrid.palzer@meduniwien.ac.at wird höflichst gebeten!

Die Sopranistin Yalilé Cardona-Alonso, geboren in Santafé de Bogotá, Kolumbien. Gesangsstudium an der Universidad Javeriana Bogotá bei Maria Olga Piñeros ? Magisterabschluss mit Auszeichnung. Schon während der Studienzeit war sie Mitglied mehrerer Ensembles für Alte Musik, gab Konzerte mit Orchester sowie Liederabende. So trat sie zum Beispiel bei dem bekannten Festival ?Opera al Parque? und dem Festival für geistliche Musik in Popayán auf (live auf TV Caracol, Kolumbien). Gewinnerin von mehreren Preisen, u. a. Schubert Preis. Weitere Studien in London (postgraduate Concert Singer) am Royal College of Music, wo sie den ?Alte Musik?- Preis des Century Fund gewann. Weiters trat sie als Solistin mit dem Ensemble ?Les Nations reunies? in St. Martin in the Fields auf.
Yalilé Cardona-Alonso war schon in den Rollen Belinda (Dido und Aeneas), Susanna (Hochzeit des Figaro), Helena (A Midsummernight´s Dream) sowie als Tina (Flight) auf der Opernbühne zu sehen. Zahlreiche Meisterklassen bei berühmten Sängern wie Alfredo Kraus, Emma Kirkby, Michael Chance, Catherine Bott, Nigel Rogers und Jennifer Smith u.a. vervollständigten ihre Ausbildung. In Wien studierte sie bei Elfriede Obrowsky und seit 2008 bei Prof. Margit Klaushofer. - In Österreich arbeitet sie parallel als Gesangspädagogin (Musikschule Eggenburg), als Stimmbildnerin des Schlosschors Hadersfeld und als Solistin der Ensembles ?Tientos?, ?Columbus?, ?Plus Ultra? und ?FAM?. - 2005 Master in Kulturmanagement an der Universität für Musik in Wien, mit dem sie neue Räume für ?alte Musik? schaffen will bzw. einen größeren Kulturaustausch zwischen Österreich und Lateinamerika ermöglichen möchte. In diesem Sinn übernahm sie Projekte wie die Produktion der Barockoper ?Dido und Aeneas?, die Präsentation der CD ?Neue Kolumbianische Kinderlieder? in Österreich und gab einen Liederabend im Teatro del Liceu, Barcelona, mit einem österreichisch-lateinamerikanischen Programm. In letzter Zeit beschäftigt sie sich mit Kammermusik, besonders mit Repertoire für Gesang und Gitarre (Duo mit Ronen Nissan) mit Schwerpunkt jüdisch-sephardische Lieder.

Helmut Hofmann erhielt 1939 mit 5 Jahren seinen ersten Klavierunterricht, mit 11 Jahren an der Wiener Musikakademie bei Prof. Eugenie Wild-Volek und Walter Kerschbaumer. Zu seiner umfassenden musikalischen Ausbildung trugen namhafte Lehrer wie Alfred Uhl, Otto Schulhof, Erwin Ratz und Josef Mertin bei.
Die früh entwickelte Vorliebe für Kammermusik führte unter anderem zur Aufführung der Klarinettentrios von Beethoven und Brahms mit nachmaligen Mitgliedern der Wiener Philharmoniker. Mit dem Geiger Andor Neufeld ? einem in Schweden lebenden Hubay- und Hubermann-Schüler ? konzertierte er in den Haag, Amsterdam, Hamburg, Köln, München, Zürich, Turin, Mailand und Wien.
Da Helmut Hofmann seinen Lebensunterhalt nicht als Musiker bestreitet, wählt er Programme, Spielstätten und Partner sehr sorgfältig und nach persönlicher Vorliebe oder musikalischer Bindung aus. Soloabende sind zumeist der Musik Franz Schuberts gewidmet, das Schwergewicht seiner pianistischen Tätigkeit liegt aber auf der Kammermusik im weitesten Sinn.

Französisches Liedschaffen
Liederabende mit ausschließlich französischem Programm zählen selbst in der Musikstadt Wien zu den absoluten Raritäten. Im Land der Lieder von Franz Schubert bis Hugo Wolf, von Johannes Brahms bis Richard Strauss ist für das französische Lied kaum ein Plätzchen frei. Das reiche und wunderbare Liedschaffen von Claude Debussy ist hierzulande nahezu unbekannt, das nicht weniger beeindruckende von Gabriel Faure ebenfalls. Gerade dieser Komponist erlebt seit einiger Zeit eine beachtliche Renaissance seiner früher allzu stiefmütterlich behandelten hörenswerten Kammermusik. Auf das vielleicht noch großartigere Liedschaffen hat sie sich bisher nicht ausgewirkt. Im direkten Vergleich mit den herrlichen Liedern aus dem Zyklus ?Nuits d?êté? von Hector Berlioz, die dank der bekannteren Orchesterfassung einem breiteren Publikum geläufig sind, kann nachvollzogen werden, dass Faures Lieder denen seines Vorgängers durchaus ebenbürtig sind. Das gilt sowohl für sein duftig-leichtes Erstlingswerk «Le papillon et la fleur?, welches ihm mit einem Schlag einen Platz unter den großen Liedkomponisten sicherte, wie für die verklärte Mondnacht des ?Clair de lune» oder den herben Herbstgesang des «Automne», dessen Klavierpart alleine Gabriel Faure in die Reihe der größten Liedkomponisten zu stellen vermag. Später Höhepunkt von Faures Liedschaffen ist die kongeniale Umsetzung der herzzerbrechenden Klage, die Paul Verlaine in ?Prison? unübersetzbar in Verse gegossen hat.
Reynaldo Hahn, Sohn einer Venezolanerin und eines Hamburgers, lebte ab 1878 in Paris. Bereits mit 13 Jahren komponierte er das Lied Si mes vers avaient des ailes. 1920 wurde Hahn Professor für Gesang an der Ecole Nationale de Musique de Paris, 1945 Direktor der Pariser Oper. Seine Beziehungen zu Künstlern wie Marcel Proust, Paul Verlaine oder Stephane Mallarmé stellen ihn in die Reihe genuin französischer Komponisten. Seinen bekanntesten Liedern soll in einem dem französischen Lied gewidmeten Abend ein gebührender Platz eingeräumt werden. Die Fêtes Galantes von Claude Debussy spiegeln die wechselseitige Befruchtung der Pariser Kunstszene. Davon zeugt nicht nur die Vertonung von Verlaines Gedicht Clair de lune (das auch Faure vertont hat), sondern auch die darin vorkommenden, auf ein Gemälde von Watteau zurückgehenden Masques et Bergamasques, die Debussy zu seiner berühmten Suite Bergamasque mit dem darin enthaltenen Stück Clair de lune angeregt hatten. Wenn sich Debussy noch mit dem Landleben in höfischer Interpretation befasst, geht Maurice Ravel einen konsequenten Schritt weiter. Seine Fassung von 5 griechischen Volksliedern ist nur der Beginn einer Reihe von exotischer Folklore, der der Komponist ? wie vor ihm schon Brahms ? eine gekonnt harmonisierte Klavierbegeleitung angedeihen ließ. Das Gleiche gilt für Joseph Canteloubes viel zu wenig bekannte Chants d?Auvergne, deren natürlichem Charme er eine kongeniale instrumentale Ergänzung zur Seite gestellt hat. H. Hofmann

Aussender: Elfriede Heilinger, Hagenthaler Kulturkreis, Grasweg 8,3423 St. Andrä, www.hkk.at , hkk@aon.at ,0664/323 39 93

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