Es lesen: Claudia Bitter, Margit Schreiner, Filip Florian (Rum)
ORT: Unabhängiges Literaturhaus NÖ, Steiner Landstraße 3, 3504 Krems
BEGINN: 20 Uhr, EINTRITT: Euro 8,- / ermäßigt Euro 6,-
Weitere Infos unter: 0664/432 79 73, Siehe auch: www.dum.at bzw. www.ulnoe.at
KOFFER.KIND.KÜCHE ist das Schwerpunktthema von DUM 49. Um Liebe und Familie im weiteren Sinn wird sich die letzte Ausgabe vor der Jubiläumsausgabe drehen. Dazu lesen die beiden oberösterreichischen Autorinnen Claudia Bitter und Margit Schreiner und - als special guest des Abends - der rumänische Shootingstar der Literatur, Filip Florian, der im Februar 2009 für einen Monat zu Gast in Krems ist.
CLAUDIA BITTER
Geboren 1965 in Oberösterreich, lebt - nach dem Studium der Slawistik und Ethnologie - seit 1983 als Autorin, Bibliothekarin und Übersetzerin aus dem Russischen in Wien. Bitter schreibt Lyrik und Prosa, publizierte bislang zwei Bücher und wurde mit dem Siemens Förderpreis 2003/04 ausgezeichnet. 2008 erschien im Klever Verlag der Erzählband "Verloren gehen". Näheres unter www.claudiabitter.at
MARGIT SCHREINER
Geboren 1953 in Linz, wo sie auch zur Schule ging. Danach Studium der Germanistik und Psychologie in Salzburg. 1977 bis 1980 Aufenthalt in Tokio. In Tokio brach sie die Arbeit an der Dissertation "Die Kategorie des Schönen in der Faustdichtung" ab und begann zu schreiben. Papa war enttäuscht (zur Vaterproblematik siehe "Nackte Väter", Schöffling 2004). Mama auch (Näheres zur Mutterproblematik "Heißt lieben", Schöffling 2003). Zuletzt erschienen "Buch der Enttäuschungen" (Schöffling, 2005), "Haus, Friedens, Bruch" (Schöffling, 2007) und "Schreibt Thomas Bernhard Frauenliteratur?" Über Literatur, das Leben und andere Täuschungen (Schöffling, 2008). Näheres unter www.margitschreiner.com
FILIP FLORIAN
Wurde 1968 in Bukarest geboren. Nach dem Studium der Geologie und Geophysik arbeitete er als Journalist für die Zeitschrift "Cuvintul", anschließend für Radio Freies Europa und die Deutsche Welle. Er lebt in Bukarest. Sein vielfach ausgezeichneter Roman "Kleine Finger" wird zurzeit in mehrere Sprachen übersetzt. 2008 erschien der Roman bei Suhrkamp auf Deutsch (Übersetzung Georg Aescht). Filip Florian, eine der großen Begabungen der osteuropäischen Literatur, erzählt auf unerhörte Weise vom Fortwirken der totalitären Vergangenheit in den Seelen der Menschen.
Der Aufenthalt von Filip Florian von AIR - Artist-In-Residence und Erste Group Bank AG unterstützt. www.kontakt.erstegroup.net
Weiters danken wir dem Rumänischen Kulturinstitut für die Unterstützung der Veranstaltung.
Aussender: Wolfgang Kühn, dummail@gmx.at