Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN
Hauptmenü:
  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN

Hauptmenü ein-/ausblenden
Inhalt:
Veranstaltungen und Festivals

Transflair: Familie und der Preis der Freiheit

Lesung am 5. März, um 20.00 Uhr im Literaturhaus NÖ, Krems

Es lesen:
Attila Bartis (Ungarn) & Martin Pollack
Moderation: Klaus Zeyringer

ORT: Unabhängiges Literaturhaus NÖ, Steiner Landstraße 3, 3504 Krems
BEGINN: 20 Uhr
EINTRITT: EUR 8,- / ermäßigt EUR 6,-
Im Anschluss Wein & Buffet
Infos und Karten: 02732 / 72884 bzw. www.ulnoe.at

Wer sich in Familie begebe, komme darin um; das Wort Familienbande sei durchaus zweideutig zu verstehen - so lesen wir es bei Doderer, bei Karl Kraus. Die Frage und das Problem der Herkunft beschäftigen die Literatur von ihren Anfängen an. Wie steht es um Familienbande, insbesondere in totalitären Systemen oder heute in Zeiten einer vorgeblichen Globalisierung? Sind kleine Fluchten in Privatheit möglich, was bringen Realitätsverkleidungen, wer sind die anderen im Hause wirklich?

Die literarischen Antworten aus Ost und West mögen unterschiedlich ausfallen, sie scheinen von Kafka nicht weit entfernt. "Die Freiheit wird noch ihren Preis haben", heißt es im grandiosen Roman Die Ruhe von Attila Bartis. Der ungarische Autor liest und spricht mit Martin Pollack, der in seiner eindringlichen Prosa die Spuren gewaltsamer Vergangenheiten aufsucht und der hierzulande einer der besten Kenner Osteuropas ist.

Attila Bartis
Sein sensationeller Titel Die Ruhe als eindringliches, dauerhaftes Werk zum politischen Umbruch in Ungarn und gleichzeitig als roman noir, der Familiengeschichte und Künstlerroman verquickt, apostrophiert wird, erzählt in beklemmenden und dennoch poetischen Bildern u.a. von einer fatalen Mutter-Sohn-Beziehung. Beeindruckt vergleicht ihn die internationale Rezeption mit Camus und Sartre. Attila Bartis ist Artist-In-Residence in Krems im März 2009.

Martin Pollack
Der Slawist, Historiker Kulturpublizist und ehemalige Spiegel-Korrespondent, freie Autor, Übersetzer und Herausgeber zählt zu jenen Schriftstellerpersönlichkeiten, die den Blick nicht vor den schrecklichen Abgründen der eigenen Herkunftsgeschichte verschließen. Seine wahrscheinlich schmerzhafteste Arbeit resultierte in dem Titel: Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater (Zsolnay 2004). Ein Bericht, in dem der Sohn Zeugnis ablegen muss über einen Nazi-Vater, einen Gestapo-Schergen, einen Kriegsverbrecher. Jüngste Veröffentlichung: Warum wurden die Stanislaws erschossen (Zsolnay 2008).

Klaus Zeyringer
Lebt in Angers (F) und Wien, Professor an der Université Catholique de l'Ouest, Kritiker für Standard, Volltext, Literatur und Kritik. Zudem Experte für Fußball und Karl Valentin. Bücher, zuletzt: Österreichische Literatur seit 1945 (2001); erweiterte Neuauflage 2008 (Studienverlag); Ehrenrunden im Salon. Kultur - Literatur - Betrieb. Essay (2007).
György Buda
Übersetzer und Dolmetscher, leiht Attila Bartis die deutschsprachige Stimme.

Aussender: Wolfgang Kühn, Unabhängiges Literaturhaus NÖ, wolfgang.kuehn@ulnoe.at , www.ulnoe.at

Weitere Beiträge von diesem Tag Alle Newsletter-Beiträge anzeigen

Startseite

Kulturvernetzung NÖ auf Instagram
Kulturvernetzung NÖ auf Facebook
Kulturvernetzung - Kultur.Region.Niederösterreich
Projekte der Kulturvernetzung Niederösterreich
  • Viertelfestival
  • Tage der offenen Ateliers
  • Come In! Galerie
  • Come On! - Fördermöglichkeiten für Jugendkultur in Niederösterreich
  • klimaschonend Kultur veranstalten
  • „Artist in Residence“ im Bereich Literatur in Waidhofen/Ybbs
  • Pop-up-Galerien
  • KunstStoff - das Magazin der Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH
Gefördert von
Presseservice
  • Presseaussendungen
  • Pressefotos
Orientierung
  • Übersicht
  • Suche
  • Hilfe
Impressum
  • Datenschutzerklärung
Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH 2026
Seitenanfang
nach oben springen