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Infos der Kulturvernetzung Niederösterreich

Jetzt erschienen: Bildpunkt - Zeitschrift der IG Bildende Kunst

Heft Frühling 2009: Immaterielle Arbeit und ihr Material

Immaterielle Arbeit ist nicht nur das, was früher Dritter Sektor oder die Reproduktion genannt wurde. Auch ganz fundamentale Kommunikation ist immaterielle Arbeit. Glaubt man postoperaistischen Intellektuellen wie Michael Hardt, Antonio Negri oder Maurizio Lazzarato, hat sich auch der soziale Stellenwert immaterieller Arbeit enorm gewandelt: Sie ist zur hegemonialen Form von Vergesellschaft und Produktion geworden. Leben wir also in der herrschaftsfreien Artokratie? Oder ist doch alles ganz anders?
Rühren KünstlerInnen noch die Farbe an oder sind sie selbst das Material, das sie auftragen müssen?

Dass Arbeitsverhältnisse sich wandeln, kann kaum bestritten werden. Und dass künstlerische Modelle und intellektuelle Praktiken in diesen Transformationen eine besondere Rolle einnehmen, wird von verschiedensten Studien und Gefühlslagen bestätigt. Warum aber ausgerechnet eine Gruppe von Leuten zum ökonomischen Role-Model wurde, die - bezieht man es konkret auf die bildenden KünstlerInnen in Österreich - mit ihrer originären Tätigkeit in der Hälfte aller Fälle kaum mehr als 3.500 Euro pro Jahr verdient und deren Gesamtheit überhaupt weniger Einkommen als vor zehn Jahren hat, mutet doch etwas wunderlich an. Nicht nur über ihre Wirkmächtigkeit wäre also zu streiten.

Diese Ausgabe des Bildpunkt greift Fragen auf, die (nicht nur) im Laufe der Diskussionen um Hardts und Negris Theorie-Beststeller Empire aufgeworfen wurden. Wir gehen dabei davon aus, dass diese Diskussionen weder abgeschlossen sind, noch sich auf den postoperaistischen Theorierahmen beschränken. Das Material der immateriellen Arbeit in den Blick zu nehmen, meint u.a. den Versuch, die Debatte etwas zu erden und sie von den Praktiken und Kämpfen her anzugehen.

Inhalt des aktuellen Bildpunkt:
Klaus Neundlinger: Was ist immaterielle Arbeit?
Susanne Schultz: Zur feministischen Kritik am Begriff der "immateriellen Arbeit"
Immaterielle Arbeit und ihr Material im Gespräch: .die realen Lebensverhältnisse nicht berücksichtigt. Mit Käthe Knittler und Marion von Osten
Markus Wailand: Should they stay or should they go?
Susanne Lang: Kaltherzigkeit als Waffe?
Ceren Türkmen: Drin ist, wer hybrid genug ist
Angela Mitropoulos: Die Internalisierung des Kommandos als Gewohnheit
Jens Kastner: Immaterielle Arbeit und ihr Material im Buch

Poster und Rückseite: Stefanie Seibold
Bildstrecke: Anna Artaker

Daniela Koweindl: Freiheit und Prekarität
Sebastian Weissenbacher: Ein EUropäisches Weißbuch (in Arbeit)

Bildpunkt erscheint vier Mal im Jahr.
Jede Ausgabe widmet sich einem Themenschwerpunkt. Zentral sind dabei ästhetische, aktivistische und theoretische Strategien samt ihrer gegenseitigen Verschränkungen und Überschneidungen.

Redaktion: Eva Dertschei, Jens Kastner (Koordination), Daniela Koweindl, Nora Sternfeld, Carlos Toledo

Versand-Abos sind zum Kostenbeitrag von EUR 12,- (Österreich) bzw.
EUR 16,- (außerhalb Österreich) pro Jahr über die IG Bildende Kunst zu beziehen.

Aussender / Info / Bestellung: IG Bildende Kunst, Gumpendorfer Straße 10-12, 1060 Wien, Tel 1/524 09 09, office@igbildendekunst.at , www.igbildendekunst.at/bildpunkt

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