TAM - Theater an der Mauer: das nördlichste Theater Österreichs mit ganzjährigem Spielplan
Köstliche Komödiantik ist nächste Woche mit dem "Theaterkabarett" des Erfolgsautors Lutz Hübner im TAM zu erleben. Die berühmte "Gretchenszene" (Seite 89ff) wird in den verschiedensten kabarettistischen Varianten zum Ergötzen des Publikums auf die Bühne gestellt...
?Gretchen 89 ff.? - Theaterkabarett von Lutz Hübner
14. und 20. März 2009, 20.00 Uhr
15. und 22. März 2009, 17.00 Uhr
HSV ? Verlag für Bühne, Film, Funk und Fernsehen
Zum Inhalt:
Lutz Hübners "Gretchen 89 ff." ist witziges Theaterkabarett: Wie kann man klassische Texte inszenieren, interpretieren, verbiegen oder gar kaputt machen?
Am Beispiel der sogenannten ? Kästchenszene? aus Faust I , werden die Eigenarten, Ticks und Marotten von Schauspielerin und Regisseur - ?zwei von vornherein natürlichen Angstgegnern?- vorgeführt. Probenarbeit, die sonst hinter verschlossenen Theatertüren stattfindet, wird hier gnadenlos ans Licht gezerrt.
Erscheint das Gretchen im klassischen Outfit mit Zöpfen und Nachthemd oder etwa als neugierige kleine Schlampe mit Bikinihöschen? Ist sie naiv oder abgebrüht, intelligent oder debil, hübsch oder hässlich? Auf alle diese Fragen weiß einer im Theater immer eine Antwort: der Regisseur. In höchst vergnüglichen, pointierten Dialogen wird hier die schillernde Welt des Theaters mit höchst unterschiedlichen Regisseurtypen, wie z. B. dem sexbesessenen Psychologen, dem Schmerzensmann, dem Streicher oder Schauspielerinnentypen von der Anfängerin frisch von der Schauspielschule bis zur großen Diva aufs Köstlichste persifliert.
Gretchens Satz: ?Wie kommt das schöne Kästchen hier herein? Ich schloss doch ganz gewiss den Schrein?? können die Besucher nach diesem Abend bestimmt auswendig. Ein Spaß für Akteure und Zuschauer!
?Mit welcher Heftigkeit wirken sie gegeneinander! Und nur die kleinlichste Eigenliebe, der beschränkteste Eigennutz macht, daß sie sich miteinander verbinden. Vom wechselseitigen Betragen ist gar die Rede nicht; ein ewiges Misstrauen wird heimliche Tücke und schändliche Reden unterhalten. Jeder macht Anspruch auf die unbedingteste Achtung, jeder ist empfindlich gegen den mindesten Tadel. Das hat er selbst alles schon besser gewusst!? (J.W. Goethe über Schauspieler )
Lutz Hübner, 1964 in Heilbronn geboren, seit 1996 Regisseur in Berlin, schrieb zahlreiche Stücke und war in der Spielzeit 1999/2000 der meistgespielte deutschsprachige Dramatiker der Gegenwart.
Mitwirkende:
Gretchen: Elisabeth Datler
Regisseur: Helmut Hutter
Ansager: Ewald Polacek
Technik: Viktoria Kutil
Ausstattung/Kostüme: Adele Schaden
Regie: Ewald Polacek
Eintritt: 15,-- Euro (Jugendliche 10,--/8,-- Euro)
Am Sonntag, 15. und 22. März 2009, 17 Uhr, für Pensionisten 13,-- Euro
Unsere nächsten Aufführungen:
27., 28., 29. März: "Brävo hilft" Jugendmusical von Ewald Polacek
2., 3. April: "Der Gast frisst die Knödeln net!" G`schichtln und Anekdoten um das legendäre Hotel Eder
20., 21., 23., 25. April: "Fremd in der eigenen Heimat" von Christine Reiterer
Weitere Informationen auf unserer Homepage: www.tam.at
Kartenvorverkauf und Kartenvorbestellungen per E-mail (Homepage), FAX, Telefon.
Vorbestellte Karten müssen bis spätestens 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abgeholt werden!
Aussender / Info: Adele Schaden (TAM-Geschäftsführung), Ewald Polacek (künstlerischer Leiter), TAM-Theater an der Mauer, Verein für Theater und Theaterpädagogik, 3830 Waidhofen/Thaya, Wiener Straße 9, Tel 02842/52955, theater@tam.at , www.tam.at