Ausstellungseröffnung durch den Kulturattaché der Russischen Föderation, Andrey P. Stukov und den Bürgermeister von Laxenburg, Ing. Robert Dienst. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wird auch der Botschafter der Russischen Föderation bei der Eröffnungsfeier anwesend sein. Die künstlerische Umrahmung der Feier erfolgt durch die Kindergruppe und Solisten des Kulturzentrums "Gzehl". Für das leibliche Wohl der Gäste gibt es russische Köstlichkeiten.
Der Kulturverein Alt-Laxenburg ist stolz, eine Ausstellung der ältesten noch bestehenden russischen Keramikmanufaktur erstmals in Österreich und in dieser Vielfalt bzw. über alle Schaffensepochen hinweg auch in Europa zeigen zu können. Bis dato sind immer nur einige wenige (Einzel-)Stücke in Museen mit Keramiksammlungen wie z.B. in Hamburg zu sehen oder Einzelstücke in Keramik Sonderausstellungen gezeigt worden, reine Gzhel Ausstellungen fanden bis dato in Europa noch nicht statt.
Ermöglicht wurde diese Schau durch das zufällige Zusammentreffen unseres Obmanns Helfried Steinbrugger mit einem Mitglied der russischen Gzehl Geschäftsführung im Jahre 2007 bei einer kulturellen Veranstaltung in der russischen Botschaft in Wien. Nun wird die daraus entstandene Idee unseres Obmanns Wirklichkeit. Historie: Auf dem Weg von Moskau nach Leka begegnet man einer kleinen Siedlung Namens Gshel. Der Name steht nicht nur für die genannte Siedlung, sondern auch für die ganze Gegend, die für ihre Keramik nicht nur in Russland bekannt ist. Gshel spielt eine hervorragende Rolle in der Entstehungsgeschichte des Porzellans in Russland, denn schon seit der ersten Hälfte des 17. Jhdt. wird hier Keramik produziert. Anfänglich wurden die sog. Majolika-Stücke aus buntem emailliertem Ton hergestellt (Tabakpfeifen, Kacheln, Tischgeschirr sowie Kleinplastiken). Zu Beginn des 19. Jh. wurde die Majolika durch die Halbfayence abgelöst, deren Herstellungsrezeptur in Gshel zufällig entdeckt worden war. Die Farbe trug man auf den gebrannten Gegenstand auf, überzog ihn mit Glasur und stellte ihn wieder in den Brennofen. Später wurde eine einfarbige, überwiegend blaue Bemalung eingeführt?
Ausstellungseröffnung am Do, 30. April 2009 um 19.00 Uhr im kulturtreffpunkt Laxenburg, Schloßplatz 17, 2361 Laxenburg (beim Parkhaupteingang), Öffnungszeiten: Fr, 1.5.2009 geöffnet von 10.00-17.00 Uhr, Sa, 2.5.2009 geöffnet von 12.00-17.00 Uhr, So, 3.5.2009 geöffnet von 10.00-17.00 Uhr, Sa, 9.5.2009 geöffnet von 12.00-17.00 Uhr, So, 10.5.2009 geöffnet von 10.00-17.00 Uhr
Aussender / Infos: Kulturverein Alt-Laxenburg, Helfried Steinbrugger, Schloßplatz 17, 2361 Laxenburg, Tel / Fax 02236/731 92, Mobil 0699/10 90 51 92, altlaxenburg@aon.at , www.altlaxenburg.at