"Hornklänge vom Sambesi bis Sansibar - begrüßt an der Donau von Otto Lechner und Karl Ritter "
Zumari Duo: Sekembuke & Siga (Sansibar/Tansania)
NGOMA BUNTIBE: SIMONGA (Simbabwe) & MALIKO (Sambia)
Sekembuke und Siga spielen beide auf der Zumari, einem traditionellen Holzblasinstrument, das mittels Zirkularatmung geblasen wird. Die Zumari wird normalerweise mit Trommeln (genannt ngoma) kombiniert und besonders bei Hochzeiten zu den Tänzen der Frauen gespielt. Der Ausdruck ?ngoma? ist ein Überbegriff für die lokalen traditionellen Formen des Tanzens, Trommelns und Singens. Eine Anzahl von Ngoma-Stilen kommt aus Sansibar und Pemba wie z.B. ?ngoma ya kibati? oder ?msewe?, bei beiden steht die kraftvolle Zumari im Mittelpunkt.
Sekembuke und Siga gehören zur Imani Ngoma Troupe, die Teil einer kulturellen Vereinigung ist, die verschiedene Bildungsprogramme organisiert ? z.B. die Förderung von jungen, talentierten Musiker/innen der Insel Sansibar und die Unterstützung und Bewerbung ihrer Musik in Übersee. Die Gruppe spielt Musik für rituelle Tänze (von Hochzeiten bis zu Initiationsriten) und verwendet dazu Ngoma-Trommeln, Zumari und Sanduku (eine Art einfacher, einsaitiger Kontrabass) zusammen mit verschiedenen anderen Schlaginstrumenten.
Ngoma Buntibe Ensemble aus Zimbabwe und Zambia
Die 30 Tonga MusikerInnen spielen einen der wirklich großartigsten Musikstile Afrikas, in dem zwischen fünf und sieben verschieden große Trommeln (ngoma) und an die dreißig individuelle Blasinstrumente aus Antilopenhorn (nyele) gespielt werden. So trägt jede(r) Einzelne zu einem einzigartigen Klanggewebe bei, das für unsere Ohren gleichzeitig archaisch und avantgardistisch klingt.
Ngoma buntibe hat viel mit bewegter Musik im akustischen Raum zu tun und wirkt damit selbst im Setting westlicher, zeitgenössischer Musik keineswegs deplatziert. Wie das Zusammenspiel der MusikerInnen, die offenbar nach Trommelgrößen, Rasseln oder Länge bzw. Tonhöhe der Antilopenhörner gruppiert sind, zustande kommt, ist für den Betrachter so unerfindlich wie die Choreografie ihrer stampfenden Bewegungen, ihr plötzlicher Stillstand, die angedeuteten Jagdszenen oder die Gesänge und Rasseln der Frauen, die sie umkreisen.
Kartenvorverkauf: Stiftspforte, Tel 02752/555-230 od. -231
Erwachsene: ? 12 - Schüler / Studenten: ? 6,-
Aussender: Günter, rigue@pgv.at