Ein herrlicher Film: "Karo und der liebe Gott", Dienstag, 12. Mai, 19.30 Uhr im Schloss
Ausstellungseröffnung: NÖART "landscape contamporary" mit Lesung : Manfred Chobot, Freitag, 16. Mai, 19.30 Uhr
Kino im Schloss ?Caro und der liebe Gott?
Spielfilm, Österreich 2006, 94 Minuten, Deutsche Originalfassung
Die Trennung ihrer Eltern trifft die achtjährige Karo wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Sie muss mit der Mutter umziehen, auch der Abstand zum geliebten Vater macht ihr zu schaffen. Da sie in dem alten Mann in der Nachbarswohnung den lieben Gott zu erkennen glaubt, bittet sie ihn in ihrer Trauer um Hilfe. Karos fester Glaube an ihn zwingt den einsamen und verkommenen Mann immer weiter in seine Rolle.
Mit augenzwinkerndem Humor und erfrischender Fantasie schildert Danielle Proskar in ihrem Regiedebüt die unermüdliche Mission eines kleinen Mädchens, das mit ?göttlicher? Unterstützung gegen die Scheidung seiner Eltern kämpft und dabei weit mehr übers Leben lernt, als mit ?menschlicher? Hilfe möglich gewesen wäre.
Nominierungen und Preise, u.a.:
25. Augsburger Kinderfilmfest: 1. Preis der Kinderjury und 1. Preis der Erwachsenenjury
33. Internationales Filmwochenende Würzburg: Bester Kinderfilm
Carrousel International du Film de Rimouski/Kanada: Bestes Drehbuch
Altersempfehlung: ab 6 Jahren
SCHLOSS St. Peter/Au, Kinoraum, Dienstag, 12. Mai 2009, 19.30 Uhr
Kartenverkauf: VVK: ? 3,- AK: ? 5, - / Gemeindeamt / Cafe Bittner
landscape contemporary - Die Landschaft in Veränderung
Die Landschaft war stets ein zentrales Thema der bildenden Kunst, eine Herausforderung für den Künstler.
Wie werden Wasser und Wellen gemalt? Jeder findet dafür seine Lösung. Ein Teich von Lucas Cranach sieht anders aus als die raue See bei William Turner. Wer denkt, die Landschaften eines Caspar David Friedrich im Mondlicht oder bei Sonnenuntergang sind irreal, kann sehr wohl deren Realität erleben. Die zunehmend durch giftigen Abfall zerstörte Natur wird von der jungen Künstlergeneration neu interpretiert. Bereits um 1900 hat sich die Künstlergruppe um den Monte Veritá bei Ascona für die Schonung der Natur eingesetzt, jedoch 100 Jahre später haben wir offenbar daraus noch immer nichts gelernt. Oftmals illegal werden hochgiftige Abfälle in die Landschaft gekippt. Dennoch gibt es einen Ansatz des Umdenkens: Wenn wir uns an Bilder der Nachkriegszeit erinnern, galten rauchende Schlote und Fabriken, tieffliegende Flugzeuge als Inbegriff eines Fortschrittes, welcher der Natur im Sinne der Landschaft nichts anzuhaben schien. Wie die Natur ändern sich Kunst und Ästhetik. Halten wir Einsamkeit und Abgeschiedenheit überhaupt noch aus?
Eine Auswahl der Künstlerinnen und Künstler: Herbert Brandl, Sevda Chkoutova, Gunter Damisch, Josef Danner, Gerda Leopold, Hubert Scheibl, Eva Schlegel, Martin Schnur, Petra Schweifer, Maja Vukoje
Konzept der Ausstellung: Dagmar Chobot
Vernissage: Freitag 15. Mai 2009, 19.30 Uhr
Lesung: Manfred Chobot, Eröffnung: LR Mag. Johann Heuras
Aussender: Gerhard Wieser, Bgm. St. Peter/Au, g.wieser@schule.at