Der Bildhauer Ignaz Kienast wurde 1959 in Unterstinkenbrunn geboren. Während seines Studiums an der Universität für Angewandte Kunst in Wien bei Prof. Wander Bertoni führten ihn mehrere internationale Studienreisen, u.a. nach Ägypten. Seit mehr als 25 Jahren dient ihm das ehemalige elterliche Presshaus in der Lehmgrube als Atelier, wo sich auch die beiden Naturdenkmal-Hohlwege befinden, für deren Wiederherstellung sich der Künstler mit Erfolg eingesetzt hat.
?Langsam, völlig unbeirrt geht Ignaz Kienast seinen Weg als Künstler; Fassdauben sind die Keimzellen seiner Kunstwerke. Er ist einer, der aus dem Vollen schöpft, aus der Jahrtausende alten Tradition der Menschheitsgeschichte. Seine auf das Wesentliche reduzierte Ausdrucksweise hat Gültigkeit fernab aktueller Modeströmungen.? Mag. Thomas Hofmann
?Der Hauptteil meines künstlerischen Schaffens ist sakralorientiert, obwohl ich mit profanen Mitteln arbeite.? erklärte der Künstler anlässlich seines neu gestalteten Tabernakels für die älteste Kirche Wiens, die Ruprechtskirche, Dialog 10/99.
Ort: Kirche St. Peter und Paul, röm.-kath., in Unterstinkenbrunn
Datum: Fr 5. Juni 2009, ab 18.30 Uhr, Information: Pfarrer Wiesinger, Tel 02522/88 350
Aussender: Martina Gutmann; martinagutmann@hotmail.com