Ober- und Niederösterreich suchen Zeitzeugnisse der Donauhochwässer, der Schifffahrt und historische Besonderheiten aus dem OÖ. und NÖ. Grenzraum
Für die Bundesländer übergreifende Ausstellung "Donau.Fluch&Segen", die 2010 in Ardagger und im Ennshafen stattfindet, wollen die Länder Ober- und Niederösterreich vor allem auch Fundstücke und Besonderheiten aus dem Donauland Strudengau präsentieren. Und da ersucht man nun um Mithilfe. Interessante Ausstellungsstücke sollten beim jeweiligen Gemeindeamt oder bei der Projektleitung im Regionalmanagement Mostviertel gemeldet werden.
Abgesehen haben es die Ausstellungsmacher einerseits natürlich auf besondere Fotos, alte Karten oder auch Zeugnisse der Schifffahrtstradition oder der Hochwässer in der Region. Andererseits will man aber auch Geschichten und Hinweise auf interessante Orte an der Donau, die sich als besondere "Blickpunkte" für die Besucher der Ausstellung im kommenden Jahr eignen könnten, finden.
Damit wir alle Meldungen gut sortieren können und zwischen Ober- und Niederösterreich noch einen guten Überblick bewahren können, ersuchen wir, die Meldung mit einem einfachen Formblatt zu machen, so Projektleiter DI Johannes Pressl. "Natürlich wird man nicht alles in die Ausstellung aufnehmen können, aber wir können nach den Meldungen dann auswählen und nehmen mit allen Fundstückbesitzern dann direkt Kontakt auf. Das Formblatt kann übrigens bei allen Gemeinden direkt abgegeben werden oder auch im Regionalmanagement Mostviertel in Öhling bei Amstetten bzw. auch per Mail an regionalmanagement@regionalverband.at geschickt werden. Bis Mitte August 2009 sollten alle Meldungen bei uns eingelangt sein, so DI Pressl. Dann haben wir ausreichend Zeit, alles mit den Wissenschaftlern abzustimmen und eine geordnete Auswahl vorzunehmen.
Ab Mai 2010 startet "Donau.Fluch&Segen" - das bundesländerübergreifende Ausstellungsprojekt an 2 Hauptstandorten im Ennshafen in Oberösterreich und in Ardagger in Niederösterreich.
Während der Ausstellungsteil im Ennshafen die Schifffahrtstradition zeigt und sogar ein eigenes Ausstellungsschiff umfasst, wird in Ardagger die Umwelt und Natur an der Donau vorgestellt. Der Umgang mit dem Fluss und seinen Gefahren und Möglichkeiten und vor allem die Hochwasserkatastrophen am Fluss werden zum Thema.
Abgeben kann man die Formblätter im Regionalmanagement Mostviertel bzw. bei den Gemeinden entlang der Donau im Machland und Strudengau
Aussender / Infos: Projektleiter DI Johannes Pressl, Regionalmanagement Niederösterreich - Büro Mostviertel, Tel 0676/812 203 21, johannes.pressl@regionalverband.at , www.regionalverband.at