Wir, 3 Künstler aus dem NÖ. Zentralraum laden heuer zum 1. mal Kunstinteressierte, Künstlerkollegen und Galeriebetreiber außerhalb der ?Tage des offenenen Ateliers? ein, um allen, die im Oktober keine Zeit finden, die Möglichkeit eines Besuches bei uns zu bieten.
Geöffnet: Samstag, den 11. und 18. Juli 09 von 14.00 ? 18.00 Uhr
und Sonntag, den 12. und 19. Juli 09 von 10.00 ? 17.00 Uhr
Ort: 3151 St. Georgen ? St. Pölten, Ochsenburgerstrasse 44
Werner I. Köhler, geb.1944, lebt und arbeitet in St. Pölten, NÖ
Zeichen, Mal und Bildhauerische Bildung bei bekannten St. Pöltner Professoren. Begegnung mit dem Werkstoff Stahl durch seine Ausbildung zum Anlagenbauer. Fachliche Weiterbildung in allen Metall Schweiss- und Schneidetechniken bis zur Erlangung des Europaen Welding Spezialist 1992. Erste Werke 1968 ? 1973 Figurale, Sakrale Elemente, später größere Objekte (bis ca. 3x3x2m und bis zu 3 t ) in naturalistischer aber auch abstrakter Form. Bis heute immer wieder, mitunter mehrjährige Aufenthalte im Ausland (in ca.40 Staaten Afrikas, Asiens, Europas, sowie Lateinamerikas und das damit verbundene intensive Erleben fremder Kulturen sind unter anderem die Triebfeder für sein Schaffen. Außer Großplastiken entstanden in den letzten Jahren immer mehr Kleinobjekte teilweise aus rostfreiem Stahl. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Durch diverse private und öffentliche Aufträge und Ankäufe befinden sich seine Werke nicht nur im Inland sondern auch weltweit z.Bsp. in Brünn, Durban, Kurashiki (Japan), Kuwait, Lima, London, Managua, Paris- Clichy, San Francis Bay(S.A.) San Josè (Costa Rica)
Gerhard Liepold, lebt und arbeitet in Traisen NÖ
Die Aquarellmalerei hat mich schon immer fasziniert! Das Spiel mit Farbe und Transparenz bietet gerade in der Landschafts- und Architekturmalerei besondere Gestaltungsmöglichkeiten, beschreibt der autodidakte Traisner Künstler Gerhard Liepold seine Begeisterung für die Malerei. ?Als sozusagen Spätberufener habe ich mich nach meiner Pensionierung wieder an die Empfehlungen meines damaligen Zeichenlehrers Wolfgang Wiesinger erinnert, mit dem Aquarellieren begonnen und mein Können in Seminaren (Karl Heigel, Anna Zöchling, Willi Schagerl, Heide Haberlehner, Prof. Heribert Mader, Prof. Arthur Redhead, Rudi Vogl, Erwin Kastner und Bernhard Vogel) weiter perfektioniert. Das Interesse für mein bevorzugtes Motiv, die Architektur, hat sich bereits in meinem Berufsleben manifestiert, war ich doch über Jahrzehnte als selbständiger Bauzeichner, Bauamtsleiter und Amtsleiter der Marktgemeinde Traisen tätig.? In der Zwischenzeit fanden mit Unterstützung des Kulturreferates der Marktgemeinde Traisen und der Sparkasse einige Ausstellungen statt, wo von seinen rd. 450 geschaffenen Bildern, die Besten ausgestellt wurden.
Michael Waldherr geb1948, lebt und arbeitet in Prinzersdorf NÖ
Erste Berührungspunkte mit Kunst und Kunsthandwerk bereits im Schulalter in der Werkstätte des Vaters (Bildhauer und Maler). Bis Mitte der 90-er Jahre Holzschnitzen bei Leopold Heinz (Bildhauer u. Restaurator). 2. Hälfte der 80-er Jahre erste Arbeiten mit dem faszinierendem Medium Glas. Zu Beginn Anfertigungen von Glasobjekten und Türverglasungen, in der 2. Hälfte der 90-er Jahre Arbeiten in Fusingtechnik, sowie die Anfertigung von Glasperlen. Der autodidaktische Reifeprozess wurde durch gemeinsame Workshops und Symposien mit Nicole Zumkeller, Eric Seydoux (CH), Diana East (GB), Detlef Tanz, Hartmann Greb, Wilhelm Vernim (BRD), Miriam de Fiore (I) und John Olsen (USA) gefördert. Teilnahme an den Kunst- u. Kulturtagen in Kramsach (A) und an der Sommerakademie in Frauenau (BRD). Ausstellungen im In u. Ausland u a.: Nationaltheater Györ (Ungarn), Galerie Schloss Grillenstein, WK Wien, ÖVP Wien, RH- Galerie St. Pölten, Mittenwald (BRD), Landhaus NÖ, St. Pölten. Awards: 2. Platz: Publikumspreis "Die schönste Perle" anlässlich des Intern. Glasperlensymposiums 2004 in Deutschland, Glasobjekte in den verschiedenen Techniken weltweit. Bei den Objekten handelt es sich um eine Kombination zwischen Lampenglasarbeit und Fusing. Das Design wird zuerst am Brenner angefertigt und anschließend in einem bestimmten Fusingverfahren mit dem Grundglas verschmolzen. In den letzten 2 Jahren ist es dem Künstler gelungen, ein eigenes Verschmelzungsverfahren zu entwickeln, das in internationalen Fachkreisen große Beachtung gefunden hat. Dies hatte zur Folge, dass die Werke in deutschen und italienischen Museen und Galerien aufgenommen wurden.
Aussender: Helga Köhler, Werner I. Köhler, Stahlbildhauer und Maler, stahlkunst@aon.at , www.stahlkunst.at