Im Kampf gegen den illegalen Kunsthandel wurde vom Generalsekretariat der Interpol eine Datenbank eingerichtet, in der gestohlene Kunstwerke gespeichert werden. Derzeit sind in dieser Datenbank mehr als 34.000 weltweit gestohlene Kulturgüter registriert. Vor dem Ankauf von Kunstgegenständen, deren Herkunft nicht eindeutig nachgewiesen werden kann, wird empfohlen, mit Hilfe der Interpol Kunstdatenbank zu klären, ob es sich um gestohlene Gegenstände handeln könnte.
Für die Online-Anfrage in der Interpol Kunstdatenbank wird ein Passwort benötigt, dieses erhält man nach dem Ausfüllen eines Formulars auf der unten angegebenen Website. Abfragen sind in den Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch möglich. Neu eingerichtet wurde ein direkter Online-Zugang:
Interpol Kunstdatenbank www.interpol.int/Public/WorkOfArt/dbaccess.asp
Das Bundeskriminalamt ersucht um Kenntnisnahme und Weiterleitung der Information an Museen, Sammler, Antiquitätenhändler und Galerien sowie sonstige mit Kulturgut befasste Personen und Institutionen. Die bisher erhältliche DVD "Interpol - Stolen Works of Art" - ist künftig nicht mehr erhältlich. Wichtigstes Kriterium zur Aufnahme eines gestohlenen Gegenstandes ist die eindeutige Identifizierbarkeit des Objektes ("Object-ID") und eine gute Abbildung.
Was ist die "Object-ID"?
Damit ein gestohlener Kunstgegenstand in die Interpol-Datenbank aufgenommen werden kann, müssen möglichst genaue Informationen über den betreffenden Gegenstand vorliegen.
Welche Angaben sind erforderlich?
Hinweise zur Identifizierung von Kulturgütern: www.object-id.com/checklist/check_eng.html
In Österreich gestohlen gemeldete Kunstgegenstände:
Fahndung Bundeskriminalamt: www.bmi.gv.at/cms/BK/fahndung/kunst_wertsache/start.aspx
Aussender / Infos: Museumsmanagement NÖ der Volkskultur NÖ, Haus der Regionen, Donaulände 56, 3504 Krems-Stein, Tel 02732/73 999, museen@volkskulturnoe.at , www.noemuseen.at , www.volkskulturnoe.at