Der Star der norwegischen Musikszene gastiert im perfekten Ambiente für seine Musik: Im St. Pöltner Programmkino "Cinema Paradiso" rührt Bugge Wesseltoft am 3. November seine unnachahmliche Mischung aus lässigen Computer-Beats und coolen Jazz-Vibes an.
Ein Konzertabend, der zwei Musikwelten perfekt verbindet: Deep House und Drum and Bass trifft auf Miles Davis und John Coltrane. Wesseltoft begeistert damit die Fans aus beiden Musiklagern gleichermaßen: Egal ob Elektronik-Bastler am Computer oder Jazz-Purist, alle liegen ihm zu Füßen. Die einen staunen über die fein gesponnenen Sounds, die anderen danken Wesseltoft, dass er ihrer Musik neues Leben einhaucht.
Der innovative Grenzgänger verblüfft seit Mitte der 90er die Musikwelt: Ein kleiner, quirlige Mann steht auf der Bühne, schraubt an den Klangreglern, fegt über die Tastatur seines Laptops und wirft den Drum-Synthesizer an. Dazwischen hechtet er zum akustischen Flügel, begeistert mit seiner autodidaktischen Technik und ist kurz darauf wieder zurück beim elektronischen Equipment, um die Samples neu zu mischen. Weil Wesseltoft in keine bekannte Schublade passt, hat er gleich seine eigene geschaffen: ?New Conception of Jazz? nennt er seine Musik, Jazzland ist sein eigens gegründetes Label.
Wesseltoft ist heute auf Clubbings genauso zuhause wie im Konzertsaal. Man kann dem Mann aus dem hohen Norden ehrfurchtsvoll lauschen oder zu seiner Musik lässig abtanzen. Sein selbst gestecktes Ziel hat er erreicht: Dem Stumpfsinn aus den Clubs verbannen und den Jazz wieder zu zu entstauben.
Auf keinen Fall verpassen! Der Meister ist nur für zwei Konzerte in Österreich, Cinema Paradiso ist die einzige Station im Osten.
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