Galerie Blaugelbezwettl, Propstei 1, 3910 Zwettl, info@blaugelbezwettl.com , www.blaugelbezwettl.com
Ausstellungsdauer: 21. November ? 13. Dezember 2009
Kunstgespräch: Dr. Heinz Kaiser / Alois Lindenbauer, 20 Uhr
Galerieöffnungszeiten: Freitag ? Sonntag: 14 ? 18 Uhr
Alois Lindenbauer
Die Natur und das von ihr zur Verfügung gestellte Material sind das Fundament, sind der Ausgangspunkt für die künstlerische Arbeit von Alois Lindenbauer. Holz und Stein gehören zu seinen bevorzugten Materialien. Im Gegensatz zum klassisch ambitionierten Bildhauer liegt sein Interesse nicht darin, neue und assoziationsreiche Formen aus Holz oder Stein zu erfinden, um den Betrachter zu beeindrucken, sondern Lindenbauer setzt auf die Sprache und Wirkungskraft der von ihm verwendeten, bearbeiteten und kombinierten ?Naturmaterialien", zu denen auch das Wasser zählt. Wasser als jenes Element, das sich verfärbt, das verdunstet oder gefriert, das Feuer löscht, Holz verformt und den Stein höhlt, das Flüsse, Seen und Höhlen bildet und somit das Landschaftsbild prägt und mitbestimmt. Viele seiner Arbeiten realisierte er in fließenden oder stehenden Gewässern ? der Donau, der Salzach oder im Lunzer See -, immer mit Bezug auf die umgebende, vom Wasser dominierte Landschaft. Den Gesetzmäßigkeiten der Natur entsprechend existieren Holz, Stein und Wasser in verschiedenen Aggregatzuständen, Witterungseinflüsse über mehr oder weniger lange Zeiträume setzen ihnen zu und verändern ihre Eigenschaften: Holz und Stein verwittern, Wasser versickert, gefriert oder kondensiert. Lindenbauer entwickelt seine Projekte mit großem Detailwissen über die organischen und anorganischen Substanzen unserer Welt. Werden diese Projekte im Freien realisiert, sind sie landschaftsbezogen und temporär und thematisieren das Wachsen, Werden und Vergehen aller Stofflichkeiten. (Dr. Heinz Kaiser)
Alois Lindenbauer
1947 geboren in Weyer, OÖ. Besuch der Bundesfachschule für Holzbildhauerei, Hallstatt. Aufenthalte in Höhlen. Höhlenexpeditionen. Atelierbau. Zusammenarbeit mit dem Architekt Lucio de Paulis, L`Aquila, Italien. Beschäftigung mit den Steinbauten megalithischer Kulturen im Mittelmeerraum, in Schweden und Japan.
Staatsstipendium und Arbeitsstipendium für Bildende Kunst. Auslandsatelier und Landesstipendium, Paliano/Rom. Lehrtätigkeit an der int. Sommerakademie für Bildende Kunst, Salzburg und Hohenems, Vorarlberg. Förderpreis der Stadt Salzburg. Förderpreis und Anerkennungspreis für Bildende Kunst, Land Niederösterreich. Adelsberger Künstler Förderpreis der Berchtoldvilla, Salzburg.
Kunstprojekte für den Öffentlichen Raum. Studien- und Arbeitsaufenthalte in europäischen und asiatischen Ländern.
Teilnahmen an Kunst Projekten, Auswahl:
?Kleine Schritte? LANA ART 03, Meran , Italien
?Gehäuse Reuse? Galerie im Fluss, Grein/Donau, OÖ.
?Grow and glow? Gong-ju Nature Art Biennale 04, Süd Korea.
SW W NW, Land Art project, Chateau d`Oiron,
Deux-Sevres, Frankreich
?Adventure steps?, ARTE SELLA 05 , Borgo,Val Sugana, Italien
?Seile kochen, rasen, brüllen? Krimmler Wasserfälle 04/06, Salzburg.
?Kreuzungen? Land Art Symposium, Stiftspark Lilienfeld, 06, NÖ.
?Vegetation? Installation Wolfgangskirche Kanning, 06, NÖ.
Stein Synfonie Symposium, Larvik 07, Norwegen.
WEYRER BÖGEN, Kunst Geo Projekt 08, Schlossgalerie Steyer.
?Natur Struktur? Galerie Pendel, Waidhofen, NÖ.
?Wasserleben? Galerie ST.A.LL, Amstetten, NÖ.
?milliliter? mit Helmut Swoboda, Stift Millstatt, Kulturinitiative Millstatt.
?ums Gehen geht?s? Buchenberg, Kultur Viertelfestival NÖ.
Int. Diabas Steinsymposium 08, Pitztal, Tirol.
?FLÖTENNESTER? Hochfilzen, 2006/08,
LeogangerKinderKultur, Salzbg./T.
Aussender: Mag. Martin Anibas, info@blaugelbezwettl.com, Obmann Zwettler Kunstverein, ZVR 848779417