Im klanglichen Zentrum dieser Formation steht wie bei der gleichnamigen erfolgreichen CD-Produktion (Nominierung für den Preis der deutschen Schallplattenkritik) von Peter Rosmanith das ?HANG?, ein von den Instrumenten-Bauern Felix Rohner und Sabina Schärer in Bern entwickeltes Perkussionsinstrument. Albert Hosp: ?...das Hang klingt wie eine sehr gelassene Steeldrum. Es hat zwar auch Ähnlichkeiten mit den Schlaginstrumenten aus Ton, wie sie von Brasilien bis Indien zum Einsatz kommen. Aber die Gelassenheit seines Klanges ist das Besondere. Das Hang kann durchaus rasante Stücke voller Hitze und Leidenschaft begleiten, ja antreiben. Jedoch die wirkliche Faszination liegt in seiner scheinbar vollkommenen Ausgeglichenheit. Dadurch eignet es sich für so viele Klangwelten. Es kann gewissermaßen Kamelhufe im Sand ebenso wie Fußstapfen im Schnee verdinglichen. Schnee und Sand sind beide eigentlich ungreifbare Materialien: Schnee schmilzt in der Hand, Sand rinnt durch die Finger. Musik ist auch ungreifbar. Schön...? Die Musik von schneesand ist eine Reise durch akustische Landschaften. Mit der Leichtigkeit eines Katzensprunges schaffen es die MusikerInnen, musikalisch von einem Beduinenzelt in der Sahara in einen New Yorker Jazzclub oder das Wiener Konzerthaus zu springen. Am Ende eines Konzertes war man an vielen Plätzen dieser Erde, ohne den Ort zu wechseln.
Miki Liebermann arbeitet mit diversen österreichischen Jazz- und Popinterpreten zusammen (Kurt Ostbahn u.v.a.). CD-Aufnahmen mit Kurt Ostbahn, Sandra Pires, Gery Schuller, 5 Achterl in Ehren u.v.a. Mathias Jakisi nach einer steilen Karriere mit Ballycotton, arbeitete der E-Geiger vor allem mit internationalen Größen wie Nigel Kennedy, Phil Gould (Level 42), Al Slavik (alphaville), aber auch mit namhaften österreichischen Musikern wie Bauchklang, Willi Resetarits, YOK u.v.a. Christoph Petschina ist ein gefragter Bassist der Wiener Jazz- und Worldmusicszene. Er arbeitet mit Otto Lechner, Kadero Rai, Christina Zurbrügg, der Wiener Tschuschenkapelle u.v.a.
Peter Rosmanith arbeitet neben seiner Konzerttätigkeit in zahlreichen Worldmusic-Formationen (YOK, Otto Lechner, Klaus Trabitsch, Marwan Abado u.a.m.) als Komponist und Musiker für Theater-, Film und Hörspielproduktionen, Mandelbaums Bibliothek der Töne, Hörspiele für den ORF, SWR u.v.m.). Rosmanith ist auf mehr als 40 CDs als Sideman und Perkussionist zu hören. Video: www.youtube.com/user/orbison/13 . Presse: Reine Magie. Was Peter Rosmanith mit seiner vielfältigen Perkussion, einem Hang und seinen musikalischen Freunden auf diese Silberscheibe zaubert, ist großartige, hypnotisch schöne, weltumarmende Musik. (Kurier)
Was bitte ist Schneesand? Wenn man Peter Rosmaniths Album hört, begreift man sehr schnell, was gemeint ist. Die Gegenüberstellung von alpinem Schnee und orientalischem Wüstensand ist hier nämlich gar keine. Sand und Schnee wehen hier gemeinsam zum wundersamen Schnee-Sand-Treiben. Rosmanith, der Perkussionist, ausgestattet mit dem eigentümlichen Sound des Hang und jeder Menge anderer Perkussionsinstrumente. ?Schneesand? braucht keine Kategorisierung, hier wird gemeinsam musiziert und alle tragen mit ihrer eigenen musikalischen Herkunftsgeschichte zu einem wunderbaren Album bei, jazzig, orientalisch, österreichisch folkig, faszinierend. (Jazzzeit)
Do 10. Dezember um 19.30 Uhr, Peter Rosmanith (Hang, Perkussion), Miki Liebermann (Gitarre, Mathias Jaki?i (E-Violine), Christoph Petschina (Bässe, Tickets: Vorverkauf: 10 Euro, Abendkasse: 12 Euro
Aussender / Infos: 9er Café-Bar-Kegelbahn, Schlossstraße 6, 2124 Kreuzstetten, Tel 02263/38 902, office@9erbar.at , www.9erbar.at