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Veranstaltungen und Festivals

?Von innen nach außen? Krystyna Miller-Gawrzynska & Maria Magdalena Steiner

Vernissage am 29. Jänner, 19 Uhr in der Galerie grenzART, Hollabrunn

Am Freitag, 29. Jänner 2010 wird um 19 Uhr im Rahmen einer Vernissage die Ausstellung ?Von innen nach außen? mit Malerei von Krystyna Miller-Gawrzynska und Maria Magdalena Steiner eröffnet. Zur Ausstellung sprechen Gerald Grassl (Dichter und Journalist) und Ulrich Gansert (a.o. Prof. im Ruhestand), eröffnet wird die Ausstellung von Mag. Franz Stockinger (Obmann-Stellvertreter grenzART). Die Ausstellung ist bis 28. Feber jeweils donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Während der Semesterferien bleibt die Galerie von 1. bis 7. Feber geschlossen. Die beiden Künstlerinnen sind bei der Vernissage anwesend. Vom Weinbau Urban aus Wullersdorf stammen die Weine, die während der Vernissage zu verkosten sind.

Zur Ausstellung
Die beiden Künstlerinnen, die mit dem Weinviertel verbunden sind, haben nicht nur sehr unterschiedliche Biografien, sondern arbeiten auch sehr unterschiedlich: Die gebürtige Retzerin Maria Magdalena Steiner stellt den Menschen in den Mittelpunkt. Ihre Themen sind Politik, Philosophie, literarische Elemente, Sozialkritik und Religion. Neben der Hochschule für angewandte Kunst studierte sie auch Theologie. Sie lässt sich nicht festlegen, nicht einordnen. Krystyna Miller-Gawrzynska stammt aus Polen und lebt seit 1992 in Absdorf. Erst nach ihrem Architekturstudium widmete sie sich wieder ihrer ursprünglichen Vorliebe, dem Zeichnen und Malen und wendet die Pastelltechnik an, wobei die Natur eine ihrer Inspirationsquellen ist.

Die Künstlerinnen

Krystyna Miller-Gawrzynska
1950 geboren in Polen, studierte an der Technischen Universität in Wroclaw Architektur, bis 1992 tätig als Architektin, ab 1992 in Österreich ansässig, seither zahlreiche Ausstellungen, Mitglied S.P.P. (Polnischer Verband der Pastellkünstler), seit 2004 bei der Berufsvereinigung der bildenden Künstler Österreich, 3malige Teilnahme an der Internationalen Biennale der Pastelle in Nowy Sacz (2002, 2004, 2006), wendet Pastelltechnik an.

Das Pastell mit seinen leuchtenden Farben bietet reichhaltige Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks. Bei der Pastellmalerei werden Pigmente häufig mit Kreiden oder Pastellstiften auf einen Malgrund in staubigen Schichten aufgetragen und mit den Fingern oder speziellen Pinseln verwischt. So ist es möglich, zarte Farbübergänge und Farbnuancen auf Papier zu zaubern und neue Farben zu schaffen. Für die Haftung muss der Malgrund rau sein. Es kommen daher spezielle Papiere zum Einsatz. Zusätzlich werden die Pastelle mit einem Fixativ behandelt. In der modernen Malerei erleben wir eine Renaissance der Technik. Seit 10 Jahren gibt es die Internationale Biennale in Nowy Sacz (Polen). Der genaue Betrachter einer Pastellausstellung sieht nicht nur die zarten Pastellfarben und Pastellschattierungen sondern auch die unbegrenzten Möglichkeiten dieser wunderbaren, ausdrucksstarken, hermetisch geschlossenen Technik. Einer Technik, die Mengs als ?Schmetterling im Garten der Kunst? bezeichnete.

Maria Magdalena Steiner
1965 geboren, Besuch der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt Wien, Studium für Malerei an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, lange Jahre Obfrau der Vereinigung ?Waldviertler Künstler, 1990 Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich, Studium der Theologie an der Erzdiözese Wien, zahlreiche Ausstellungen, etliche Bühnenbilder, Kalligraphisches Arbeiten (goldene Bücher), Unterricht an Schulen, Workshops, Seminare, Illustrationen.

Sie sagt zu Ihrem Werk: ?Ich bin in meinen Bildern eine Suchende. Wünschen würde ich mir einige Menschen die sich in ihnen finden. In meinen Bilder will ich mich offenbaren und doch nicht ausliefern. Seelenstriptease hinterm dünnen Vorhang. Mitteilungen, Aussagen sind ersichtlich und können doch nicht vollends entschlüsselt werden. Der Mensch ist mir Thema; Politik, Philosophie, literarische Elemente, Sozialkritik und Religion haben Bedeutung. Malerei, Zeichnung, Kunst ist meine Sprache. Bildsprache, die ständig ihre Farbe und ihren Ausdruck verändert, die in Bewegung ist, überzeichnet, laut, leise, unverständlich, brutal offen. Ich lasse mich nicht festlegen, nicht einordnen. Meine Arbeiten sind zart oder hart, stark oder schwach, bunt oder farblos, gut oder auch manchmal weniger ? aber immer da ? kontinuierlich ? wechselnd ? überraschend und suchend. Nacktheit in meinen Arbeiten ist nicht nur Zeichen von Erotik sondern hat auch die Bedeutung von Ausgesetzt und Ausgeliefert sein. Drapierte Tücher und Faltenwürfe sind ein Hinweis auf Verschleierungen, auf Dinge die versteckt und verhüllt werden müssen. Sie wärmen jedoch auch und bieten Schutz. Die dargestellten Personen, Tiere, Fabelwesen und Objekte werden zu Ausdrucksträgern einer Idee und eines seelischen Zustandes.

Aussender / Infos: Galerie grenzART, 2020 Hollabrunn, Koliskoplatz 6, office@grenzart.org , www.grenzart.org

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