Passend zum internationalen Frauentag am 8. März geht mARTina Schettina der Frage nach, wie sehr sich die althergebrachten Rollenbilder gewandelt haben oder inwieweit sie noch existieren. Uns ist nur nicht bewusst, dass die althergebrachten Rollenbilder noch immer dieselben sind. Wir meinen, die Gleichberechtigung findet statt, weil Frauen studieren dürfen und es ab und zu in die Chefetage schaffen. Doch wenn wir in die Welt der Werbung blicken oder in die der Fernsehindustrie (z. B. Top Model-gesucht ? Sendungen), da sollten wir begreifen, dass es nicht besser geworden ist seit der Generation unserer Mütter. Man redet das den Frauen nur ein, damit sie brav still halten und sich weiter versklaven lassen.?
Magiere nennt die Malerin Martina Schettina die Figuren in ihren Bildern. Mit ?gläserner Handschrift? legt sie ihre Menschen und Torsen über die abstrakt-ästhetischen Hintergründe. Mit ihrem unverkennbar sicherem Strich und der farblich abgesetzten Doppellinie, die ihren Bildern Transparenz und Perspektive verleihen, gelingt es der Künstlerin, über ihre Bilder mit dem Betrachter zu kommunizieren. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf die gleichnamige Bilderserie von Martina Schettina. In: Das Rote Sofa stellt sie Frauen dar, die sich selbstbewusst und verführerisch in Szene setzen. Auch einige Werkbeispiele aus der neuen, nicht-figurativen Serie ?mathemagische Bilder? werden in der ARTSGalerie im Konzerthaus zu sehen sein.
Vernissage: Do 4. März 2010 um 19.00 Uhr, Begrüßung Bgm. Johann Gartner, Einführende Worte Staatssekretär a.D. Prof. Dr. Hannes Bauer, Eröffnung LA ÖKR Marianne Lembacher, Musikalische Umrahmung ?Jazz-Combo der Musikschule Eggenburg? Leitung Marc Kordez, Brot & Wein. Besichtigung von 5. bis 27. März 2010 täglich außer an Sonn- u. Feiertagen von 16 -20 Uhr.
Öffnungszeiten: täglich außer Sonn- u. Feiertagen von 16.00 ? 20.00 Uhr, Ort: ARTS Galerie im Konzerthaus Weinviertel, Konzerthaus Weinviertel, Horner Straße 7, 3710 Ziersdorf
Aussender / Infos: Konzerthaus Weinviertel, www.konzerthaus-weinviertel.at , Friedrich Damköhler