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Infos der Kulturvernetzung Niederösterreich

Ausstellung ?Paula Modersohn-Becker. Pionierin der Moderne?

Bis 4. Juli 2010 in der Kunsthalle Krems

Im Zentrum der großen Frühjahrs-Ausstellung 2010 steht eine der wichtigsten Wegbereiterinnen der modernen Malerei: Paula Modersohn-Becker

Als Vorläuferin der Moderne in Europa gehört Modersohn-Becker (1876 ? 1907) zu den außergewöhnlichsten Persönlichkeiten der Kunstgeschichte am Beginn des 20. Jahrhunderts, deren originärer Stil erst heute richtig erkannt wird und der einen radikalen Bruch mit dem ästhetischen und theoretischen Kanon des 19. Jahrhunderts bedeutete. In den rund zehn Jahren ihres Schaffens hat die Künstlerin rund 750 Gemälde, 1.000 Handzeichnungen und 13 Radierungen hinterlassen. Die Anerkennung ihres Werkes hat Paula Modersohn-Becker, die immer danach strebte etwas Großes zu werden, durch ihren viel zu frühen Tod nicht mehr erlebt.

Erst die Sichtung ihres Nachlasses offenbarte die Bedeutung der Künstlerin für die europäische Moderne. Durch ihre neu entwickelten Wege formaler Gestaltungsprinzipien, die stets die Suche nach der ?großen Einfachheit der Form? implizieren, sicherte sich Modersohn-Becker ein bleibendes Denkmal in der Kunstgeschichte. Beeinflusst von Werken Cézannes, Gauguins und van Goghs entwarf die junge Künstlerin bildnerische Formen, die sich durch die Reduktion komplexer Dingwelten auszeichnen und sich stark vom Naturvorbild lösen. Obwohl alles Idealisierend-Beschönigende und Sentimentale in ihren Bildern fehlt, strahlen die Arbeiten auf eigentümliche Weise eine feierliche Bedeutung und menschliche Würde aus. Paula Modersohn-Becker hat mir ihrem künstlerischen Schaffen nicht nur einen neuen Weg in der malerischen Ausdrucksweise beschritten, sondern durch ihre Themenwahl, bei der sie einen Schwerpunkt auf Darstellungen weiblicher Figuren und Selbstporträts legte, dem Bild des ?Weiblichen? in der Kunstgeschichte zu einer neuen Perspektive verholfen.

Die Retrospektive der mit 31 Jahren verstorbenen Künstlerin in der Kunsthalle Krems ist die erste in Österreich. Mit 85 ausgestellten Gemälden, 60 Zeichnungen und Pastellen wird der beeindruckenden Hinterlassenschaft von Paula Modersohn-Becker Tribut gezollt. Viele ihrer bedeutendsten Arbeiten sind in der Kunsthalle Krems vertreten. Besonderes Highlight der Schau ist das Selbstporträt der Künstlerin am 6. Hochzeitstag. Sie posiert im Halbakt, eine Schwangerschaft andeutend in ihrem Zimmer in Paris, kurz nachdem sie sich von ihrem Mann getrennt hat. Die Tatsache, dass die junge Frau alleinstehend einen Kinderwunsch hegt, hätte 1906 für einen Skandal gesorgt. Erst ein Mal durfte dieses Bild ? das der erste Selbstakt einer Frau in der Kunstgeschichte ist - in den letzten 100 Jahren verreisen. Ab 14. März 2010 ist die Ausstellung mit zahlreichen weiteren Meisterwerken der Künstlerin in der Kunsthalle Krems zu sehen.

Kunsthalle Krems, Franz-Zeller-Platz 3, 3500 Krems an der Donau
Ausstellungsdauer: bis 4. Juli 2010, Öffnungszeiten täglich von 10-18 Uhr

Aussender / Info: Mag. Verena Randolf, Kunsthalle Krems Pressereferentin, Tel. +43 2732 908010-172, verena.randolf@kunsthalle.at, www.kunsthalle.at

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