Die Ausstellung ?Carnuntum-The Making of? in der Kulturfabrik Hainburg lüftet den Vorhang, wie es möglich ist, eine römische Stadt als gebaute, authentische Erlebniswelt für die Besucher erstehen zu lassen ? eine einzigartige Weltsensation. Mit CSI-Methoden werden winzigste Puzzlesteine zu einem atemberaubenden, prachtvollen Panorama einer längst vergangenen Zeit zusammengeführt. Neben aufwändigen Computeranimationen sind aber auch absolute Highlights der Grabungen der letzten Jahre zu sehen. Die Ausstellung verbindet auf diese Weise thematisch im Jahr vor der Niederösterreichischen Landesausstellung 2011 die drei Hauptausstellungsorte und macht auf spannende Weise neugierig auf das Erwachen der Schönheit im wiedergeborenen Carnuntum.
Im Zuge der Ausbaumaßnahmen für die Niederösterreichische Landesausstellung 2011, deren Hauptausstellungsstandorte der Archäologische Park Carnuntum sowie die Kulturfabrik Hainburg sein werden, kam es vermehrt zu archäologischen Ausgrabungen. Dabei zeigte sich, dass die seit der Antike unbebaut gebliebenen Flächen fantastische Funde aus der Römerzeit bewahren konnten. Die Bedeutung sämtlicher Funde liegt nicht nur im Wert der einzelnen Gegenstände selbst, sondern in Ihrer Funktion als ?Puzzlestücke?, welche wesentlich zu einem vollständigen Bild römischer Lebensweise in Carnuntum beitragen. Die Ergebnisse der Forschungen bilden die Grundlage für die Art der Präsentation, die im Archäologischen Park Carnuntum zu bewundern ist. Sie ermöglichen dem Besucher einen einzigartigen dreidimensionalen Eindruck von der Welt vor rund 1700 Jahren.
Die Kulturfabrik Hainburg als Ort archäologischer Grundlagenforschung bietet nun erstmals einen Blick hinter die Kulissen: Die Schau zeigt die neuesten Ergebnisse der Forschungstätigkeit der letzten Jahre samt dem immens reichen Fundmaterial. Zu bewundern sind u.a. einzigartige Holzfunde, beeindruckende Grabdenkmäler und imposante Statuen aus Stein sowie filigrane Alltagsgegenstände wie Schmuck und Tafelgeschirr. Die Ausstellung zeigt auch virtuelle Rekonstruktionen, die als großflächige Bilder dem Betrachter eine einmalige Vorstellung von der verlorenen Pracht der einstigen Donaumetropole geben.
Im Rahmen einer Führung erlaubt ein speziell eingerichtetes Museumslabor jedem Besucher, selbst anhand von archäologischen Werkzeugen und Fundgegenständen auszuprobieren, wie moderne Ausgräber arbeiten.
Öffnungszeiten: 27. März bis 26. Oktober 2010, Di ? So jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt: Erwachsene ? 3, Ermäßigt ? 2, Kinder (11-14 Jahre), Schüler im Klassenverband ? 2
Presseinfo: Archäologische Kulturpark Niederösterreich Betriebsges.m.b.H., Mag. Matthias Pacher, Hauptstraße 3, 2404 Petronell-Carnuntum, Tel 02163/33 77-0, matthias.pacher@kulturfabrik-hainburg.at , www.kulturfabrik-hainburg.at
Aussender / Infos: Mag. Corinna Ziegler, corinna.ziegler@carnuntum.co.at , www.carnuntum.co.at , www.kulturfabrik-hainburg.at , www.urgeschichte.com