Dass Räume und Gedankengebilde, die wir errichtet haben, nicht stabil und dauerhaft sind, haben wir gelernt. Dass die Raster, die wir in unserer Wahrnehmung eingerichtet haben, für die Art der Veränderungen unzureichend sind, erschreckt uns zutiefst.
In oft großformatigen Skulpturen und Installationen thematisiert Herbert Hofer Brüchigkeit und Instabilität grundlegender Bedingungen, auf deren Unveränderlichkeit und Dauerhaftigkeit wir dennoch fest vertrauen.
Das Werk des Künstlers ist mit Fotografie, Video, Performance neben den skulpturalen Ansätzen grundlegend medienübergreifend angelegt. Häufig verknüpft die Dialektik einzelner Arbeiten verschiedene Medien miteinander. Seine Ausstellungen sind von Assoziationen zwischen ganz gegensätzlichen Positionen - teils ganz abstrakten und teils sehr existentiell ausgerichteten Arbeiten - getragen.
Vernissage: Fr, 9. April um 19.30 Uhr; Ausstellungsdauer: 10. April ? 16. Mai 2010; Ort: Galerie Kunstverein Baden: Beethovengase 7, 2500 Baden, Öffnungszeiten: Sa 10.00 ? 12.00 und 14.30 ? 18.00 Uhr, So 14.30 ? 18.00 Uhr
Aussender / Info: Cornelia König, Tel: 0650/4710 011, c.koenig@a4-team.com, www.kunstvereinbaden.at