Christa Hauer wurde heuer im März 85 Jahre alt. Aus diesem Anlass werden die Werke der ?großen Doyenne der österreichischen Kunstpolitik? (Carl Aigner anlässlich der Ausstellung im NÖ Landesmuseum 2005) bei der "Kunstmesse im Künstlerhaus Wien" vom 17. - 25. 4. und im Anschluss vom 28. 4. - 21 .5. in der Galerie Kopriva in Krems gezeigt.
Christa Hauer hat mit ihrem jahrzehntelangen kunstpolitischen Engagement Kunstpolitik geschrieben und einen essentiellen Beitrag zur Emanzipation der Künstlerinnen in Österreich geleistet. Nach dem Studium an der Akademie in Wien lebte sie 1953 ? 1960 vorwiegend in Chicago und ist damit wahrscheinlich die einzige österreichische Künstlerin, die ihren Weg zur abstrakten Malerei nicht über Paris sondern über die USA genommen hat. Marc Rothko und das ?action painting? eines Jackson Pollock beeinflussten ihre gestisch-expressive Malphase dieser Zeit, die sie auch in den frühen 1960er Jahren in Wien noch beibehielt. Ihre Arbeiten von Mitte der 60er bis Mitte der 80er Jahre führten zu einer meditativen Abstraktion mit großer Farbintensität, den ?Kreisbildern?. Nach dem Tod ihres Mannes fand das Thema Natur Eingang in ihr Schaffen, ihre Landschaftsbilder entwickelten eine fast lyrische Gestik. Gegen Ende der 1980er Jahre werden unmittelbar aus dieser Landschaftsmalerei resultierend in abstrahierender Weise neue Bildformen entwickelt, die ?Zackenbilder?. Ausgehend von konkreten Landschaftseindrücken entstehend zackenförmige, abstrakte, aber dennoch Reales referierende Bilder.
Gleichzeitig mit der Ausstellung werden die Werke der Malerin ab 28. 4. auf der Homepage: www.kopriva-kunst.com gezeigt und angeboten.
Öffnungszeiten: 17. bis 25. April 2010 bei der Kunstmesse im Künstlerhaus Wien, Karlsplatz 5, 1010 Wien, www.k-haus.at, täglich von 11.00 ? 17.00 Uhr
28. April bis 21. Mai in der Galerie Kopriva, Wachtbergstr. 42, 3500 Krems, www.kopriva-kunst.com, Zufahrtsplan siehe http://www.kopriva-kunst.com/zufahrt.php Mi - Fr: 15.00 ? 18.00 Uhr sonst nach telefonischer Vereinbarung, auch am Wochenende.
Aussender: Manfred Kopriva, 0699/11 41 15 33, kopriva.kunst@aon.at, www.kopriva-kunst.com