Meilensteine setzte die Neunkirchner Künstlerin immer wieder in ihren Bildern. Kerschhofer arbeitet gerne mit der Kraft der Symbole. Viele Jahre war der Baum Schwerpunkt ihrer Arbeit ? nicht als Abbild ? als Symbol des Lebens und Sinnbild der Beharrlichkeit möchte sie ihn verstanden wissen. Parallel dazu entsteht seit Jahren durch ihre Begegnung mit verschiedenen Kulturen der große Zyklus ? Wege ins ZEN ? TRUM. Wege, die Menschen verschiedenster Kulturen suchen bzw. gehen, um ihre Mitte, ihr ZEN-TRUM zu finden.
Um diese Gedanken umzusetzen, verwendet Martha Th. Kerschhofer jahrtausend Jahre alte Symbole, Formen, Zeichen, die in unser aller Unterbewusstsein verankert sind, aber meist durch Evolution oder Alltag verschüttet oder vergessen wurde. Ein Teil dieser Arbeiten sind die Serien KRAFT ? FELDER und SCHUTZ ? ZEICHEN mit Millionen Jahren altem Vulkansand aus erstarrter Magma, mit Kraft und Energie aus dem Innersten unseres Planeten, die großteils in der zweiten Heimat der Künstlerin, in Griechenland entstanden sind. In einem der sieben Ausstellungsräume dreht sich alles um ein Wort in vielen Sprachen: FRIEDE ? Faces to peace und die Friedens ? Schiffe, in denen sich die Künstlerin in verschiedenen Sprachen mit dem Wort FRIEDEN auseinander setzt.
Aber auch Bilder aus dem Japan ? Zylus sind zu sehen ? ZEN ? Kreise, Satori ,Wabi ? Sabi und die Wächter ? fernöstliche Weisheit trifft griechische Putzzolanaerde von den Vulkanen Santorinis.
Vernissage am Mittwoch den 19. Mai um 19.00 Uhr; Geöffnet Do: 20. 5. ? Sonntag 30.5.; Mo ? Sa 15.00 ? 20.00 Uhr; So und Feiertag 10.00 ? 13.00 Uhr und 15.00 ? 20.00 Uhr In der Galerie im Bergerhaus, Schrannenplatz 5 in 2352 Gumpoldskirchen, einem für Kulturprojekte vorbildlich restauriertem Haus aus dem 17. Jahrhundert zeigt Kerschhofer in sieben Räumen unter dem Titel ?Meilensteine? Schwerpunkte ihres Schaffens der letzten 30 Jahre.
Aussender/Info: Martha Th. Kerschhofer, Feilbachgasse 3, 2620 Neunkirchen, Tel u. Fax: 02635/655 62, martheker@gmx.at