Vor Computer und Play-Station waren Kinder auf ihre eigene Kreativität angewiesen. Ein Stock oder ein Stofffetzen genügten für aufregende Stunden. Bis vor 25 Jahren waren Blinde Kuh, Tempelhüpfen und Versteinern in vielen Dörfern noch allgegenwärtig. Doch in unserer technisierten Zeit scheinen sie fast verloren gegangen.
Beim Kinderspiele-Fest im Museumsdorf, am Sonntag 20. Juni kann man über ein Dutzend davon wieder spielen. Für Eltern und Großeltern können das Reminiszenzen an die eigene Kindheit bedeuten, für die Kinder ist es die Entdeckung einer unbekannten Kinderwelt.
Von 13.00 bis 18.00 Uhr stehen Spielstationen mit verschiedenen Lauf-, Fang- und Geschicklichkeitsspielen bereit. Hier können die Spiele unter Anleitung probiert und wieder neu entdeckt werden, ideal für Kinder von 5 bis 12 Jahren.
Mit Kinderspielen beschäftigt sich auch die Themenführung ?Kindheit am Dorf? um 16.00 Uhr. Der 83jährige Franz Bauer aus Niedersulz ist Zeitzeuge und kann sich an viele dieser alten Spiele noch erinnern. In seiner Themenführung erzählt er vom lustvollen aber auch vom arbeitsreichen Aufwachsen im Dorf, denn neben einer kinderreichen Dorfgemeinschaft war der Alltag von Kargheit und Mitarbeit am Hof geprägt.
Familienfest, 20. Juni, 13.00 bis 18.00 Uhr
Themenführung ?Kindheit im Dorf? mit Franz Bauer, 20. Juni, 16.00 Uhr
Aussender / Info: Weinviertler Museumsdorf Niedersulz Errichtungs- u. Betriebs GmbH, Ingrid Fröschl-Wendt Presse & Öffentlichkeitsarbeit, 2224 Sulz im Weinviertel, Tel 02534/333, Fax 02534/333-20, info@museumsdorf.at, www.museumsdorf.at