Wenn die Hitze des Sommers den Drang an den Strand unwiderstehlich macht, wartet im Urgeschichtemuseum Asparn an der Zaya auf alle Standhaften ein sinnliches und kurzweiliges Alternativprogramm. Die ?Schule der Sinne? im Juli rüttelt den Geruchs-, Geschmacks und Sehsinn wach, die durch künstliche Aromastoffe und nach EU-Richtlinien gekrümmte Gurken vielfach bereits verkümmert sind. In der Steinzeit war die Fähigkeit, Essbares von Giftigem zu unterscheiden überlebenswichtig. Im August sind dann bei der ?Suche nach dem Schwert des Königs? logisches Denkvermögen und Geschicklichkeit gefordert, um zu zeigen, wer das Zeug zum ?Indiana Jones? hat.
Programm:
19. bis 31. Juli; täglich 14.30 bis 16.30 Uhr: Schule der Sinne
Vom Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern! Diese kulturelle Revolution am Übergang zur Jungsteinzeit hat ein neues Zeitalter eingeleitet. Plötzlich trat die Fähigkeit, essbare Kräuter und Früchte von giftigen zu unterscheiden in den Hintergrund. Vielmehr war nun das Wissen um Vegetationsperioden und Verarbeitungsmethoden gefragt. Die ?Schule der Sinne? bietet eine Anleitung, die Kräuter und Früchte der Steinzeit zu riechen und zu schmecken, mit Hilfe eines kritischen Blicks bereits über die Genießbarkeit zu entscheiden und die Fähigkeit den eigenen Geruchs- und Geschmackssinn neu zu entdecken. Besonders für Kinder ist es sicher auch interessant zu erfahren, welche Getreidesorten es schon in der Jungsteinzeit gab. Heute sind viel mehr Getreidesorten bekannt. Bei der ?Schule der Sinne? können einige davon mit den Augen unterschieden, mit den Händen begriffen und in verarbeiteter Form als Brote, verkostet werden, um die Unterschiede zu schmecken.
9. bis 22. August; täglich 14.30 bis 16.30 Uhr: Auf der Suche nach dem Schwert des Königs
Spannung, Spaß und knifflige Aufgaben bei der Suche nach dem Schwert des Königs. Geschicklichkeit, Wissen und Intuition sind gefragt, um den Schatz zu finden. Dabei geht es quer durch die Urgeschichte: vom Mammutjägerlager bis hin zum keltischen Versammlungshaus mit Funken schlagen, Hindernislauf u.v.m. Ein Griff in die Schatztruhe belohnt die Fleißigen.
Aussender: MMag. Renate Heger, Tel 02577/84180 281, 0664/604 99 281; renate.heger@urgeschichte.at , Urgeschichtemuseum Niederösterreich, Schlossgasse 1, 2151 Asparn an der Zaya, www.urgeschichte.at