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Veranstaltungen und Festivals

Alexander Petlura "Zeit und Raum sind gestern gestorben!?

Vorführung der Oper am 25. Juli, 15 Uhr in Lunz am See

Vorführung der Oper - Zeit und Raum sind gestern gestorben
Götter, da seid ihr! ein neofuturistisches Manifest von Alexander Petlura
am Sonntag, den 25. Juli 2010, um 15.00 Uhr beim Seebad in Lunz am See

Shuttlebus von Wien nach Lunz am See: ab Wien, Universität, Grillparzerstraße / Ecke Rathauspark. Abfahrt: 12.30 Uhr, Rückfahrt: ca. 19.00 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel 02742/9005 16273. Unkostenbeitrag: 5 EUR

Die Kooperation zwischen Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich und dem Festival wellenklaenge lunz am see geht 2010 bereits in das siebte Jahr. Die bis dato realisierten Arbeiten und Projekte (u. a. von Francesco Mariotti, collabor.at, Deutschbauer & Spring und Georgia Creimer) gaben bereits einen Einblick in die formal wie inhaltlich vielfältigen Möglichkeiten, sich einem Ort anzunähern. Der für dieses Jahr eingeladene Künstler Alexander Petlura bringt erstmal eine Oper nach Lunz und bildet den feierlichen Abschluss des diesjährigen Russland-Schwerpunktes des Festivals.

Von 12. bis 25. Juli werden sechs russische KünstlerInnen um Alexander Petlura in Kooperation mit österreichischen KünstlerInnen in Lunz am See die Oper "Zeit und Raum sind gestern gestorben. Götter, da seid ihr!" konzipieren und am 25. Juli aufführen. Die zwei Wochen dauernde Konzeptions- und Probezeit wird als Workshop vor Ort angelegt, bei dem die KünstlerInnen die Idee des vor 101 Jahren von Filippo Tommaso Marinetti postulierten futuristischen Manifests aufgreifen und dessen aktuelle Gültigkeit anhand der sich wandelnden gesellschaftlichen Bedürfnisse überprüfen. Ziel des Projektes ist, ein neofuturistisches Manifest zu erarbeiten, in dem im Gegensatz zum ursprünglichen Manifest Entschleunigung sowie die Rückkehr zur Natur im Zentrum stehen.

"Es war die universelle Dynamik der Zukunft und die gewaltsame Zerstörung der Vergangenheit, die Marinetti postuliert hatte. Das Manifest pries die Kraft der Beschleunigung, Mut zur Verrücktheit, jede Form von Originalität des menschlichen Seins, das sich von einer so genannten bürgerlichen Ordnung unterschied. Marinetti forderte die vollkommene Auslöschung von Logik. [?] Die von den Futuristen so gepriesene Zukunft ist längst zur Gegenwart geworden. Wir wollen die futuristische Idee aufnehmen und sie mit neuem Leben füllen, frei von jeder Gewalt. Unser Ansinnen ist es, der Natur auf eine neue Art zu folgen, teilzuhaben an einem natürlichen Prozess, von dem wir uns entfernt haben.

Wir, die Erfinder eines neuen Futurismus erklären: "Die Welt mag verfallen, aber dies ist kein Ende für uns!" und rufen hiermit ein neues Manifest ins Leben. [?] Wir werden eine neofuturistische Einheit bilden. In dieser Bewegung führen wir die Sonne zurück an das Firmament und stellen das Gleichgewicht von Natur und Maschinen wieder her. Wir verfassen unser eigenes Manifest: Wir initiieren eine künstlerische Provokation gegen die Vulgarität des "common sence"! Von den Instrumenten bis hin zur Dekoration wird alles auf der Stelle vor Ort geschaffen. Die Erde ist unsere Bühne, der Wald wird der Ersatz für unsere Kulisse und das Flüstern des Wassers unser Tonarrangement." (Alexander Petlura)

Alexander Petlura wurde 1955 in der Ukraine geboren und lebt seit 1981 in Moskau, wo er am Stroganov-Institut sein Studium abschloss. 1989 gründete er die Künstlerkommune "Kvartira 57", in der er auch die später an seiner Seite zum Star der Moskauer Untergrundszene avancierte Pani Bronja aufnahm. Bekannt wurde er mit den "Situationen" von "25 Jahren später. Das Imperium der Dinge" (2000), eine in Tableaus inszenierte subjektive Sicht der russisch-sowjetischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, in denen seine umfangreiche Sammlung an Kleidungsstücken und Alltagsgegenständen zu sehen ist. Seine Arbeiten im Grenzbereich von bildender und darstellender Kunst waren bereits 1991 beim steirischen herbst in Graz und 2000 in der Minoritenkirche in Krems zu sehen sowie u. a. im "Theater der Welt" in Düsseldorf (2003) und im National Museum of Contemporary Art in Moskau (2005).

Weitere Informationen unter www.publicart.at sowie zu dem Programm der wellenklaenge www.wellenklaenge.at

Aussender: wellenklaenge, lunz am see welcome@wellenklaenge.at

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