Ausstellungen 7. August 2010
Skulpturen im Rothschildpark
Sini Coreth, Robert Puczynski, Christian Ruschitzka, Kurt Spitaler
Eröffnung um 18.30 Uhr, Schlossweg, 3340 Waidhofen/Ybbs
im Anschluss in der Sammlung Urban
Heidrun Anger /Geometrische Abstraktion
Eröffnung um 19.30 Uhr, Weyrer Straße, 3340 Waidhofen/Ybbs
an beiden Standorten:
Begrüßung durch Kulturstadtrat Mag. Franz Hofleitner
mit einer theoretischen Einführung durch Dr. Theresia Hauenfels (Kuratorin)
Skulpturen im Rothschildpark von 8.8.-26.9. 2010
Heidrun Anger von 8.-29.8. 2010, Öffnungszeiten: Fr 14-18 Uhr, Sa-So 10-12 Uhr
Für die aktuelle Schau bildhauerischer Positionen im Rothschildpark in Waidhofen/Ybbs, die am Samstag 7. August um 18.30 Uhr eröffnet wird und bis 26. September zu sehen ist, hat Kuratorin Theresia Hauenfels im Rahmen der Ausstellungstätigkeit von raumimpuls (Kunstbank Ferrum ? Kulturwerkstätte) unter dem Begriff ?Körper ? Raum ? Volumen? KünstlerInnen ausgesucht, die sich mit dem plastischen Volumen auseinandersetzen. In seiner ?Säule? aus übereinander montierten Baustoffeimern experimentiert Kurt Spitaler mit der stacheligen Oberfläche aus Kabelbindern, im Sinne eines erweiterten Skulpturenbegriffs mit der Neuinterpretation in der Materialwahl. Christian Ruschitzka, der die Werkstätte für Industriedesign an der Universität für Angewandte Kunst leitet, setzt sich mit dem Thema des Zwischenraums auseinander und hat das Verpackungsmaterial für Computer in Metall gegossen. Mit dem ?Raum dazwischen? befasst sich auch Robert Puczynski in seinem Objekt, ein metallisch schimmernder Poyesterguss. Der ?Block? erlaubt zahlreiche Durchblicke, die sich kunstvoll überlagern. Sini Coreth umwickelt einen Baum mit einem Schlauch, den sie zweckentfremdet. Der hohle Kunststoffkörper, der den Stamm umfasst, passt sich wie eine Hülle an dessen Form an.
Der Eröffnungsabend setzt sich fort mit der Ausstellung ?Geometrische Abstraktion? von Heidrun Anger, die ab 19.30 Uhr in der Sammlung Urban, Weyrer Straße 22 eröffnet wird. Das Gesehene, die Eindrücke vieler Reisen, verarbeitet Heidrun Anger niemals 1:1 in Momentaufnahmen, vielmehr verdichtet sie ganze Erinnerungssequenzen, die sie ? so scheint es ? als inneren Film abspeichert, zu einem Bild, das sowohl den Windstoß des Segels, wie das Schäumen des Wassers aufgreift und dabei dem Betrachter das Gefühl vermittelt, mitten im Geschehen zu sein, und das alles, ohne das Boot oder das Meer als solches abzubilden. Tatsächlich sieht man, reduziert auf Flächen, geometrische Formen, die dynamisch zu einander in Beziehung gesetzt sind. Die Intensität der Farben erzeugen jene emotionale Dichte, die den Bildern von Heidrun Anger zu eigen sind.
Bis 29.8. 2010, Öffnungszeiten: Fr 14-18 Uhr, Sa-So 10-12 Uhr
Aussender: Kunstbank Ferrum ? Kulturwerkstätte, kunstbank-ferrum@kulturmanager.at