Reiterbogenschützen zeigen hunnische Kampfesweise, Traditionelle Musik und viele Aktivitäten - ein Fest für die Familie
Die Hunnen kommen! Begeisterung und Schauer kommen auf, wenn von Attila und seinen Kriegern die Rede ist. Reiterbogenschützen zeigen beim Hunnenfest warum. Mongolischer Kehlkopfgesang, Trommler und viele Aktivitäten sorgen für Unterhaltung. Unzählige Mythen und Legenden ranken sich um die gefürchteten Reiter aus den weiten Steppen Zentralasiens. Viel zu wenig ist dagegen über die hochstehende Kultur der Hunnen bekannt, die im Einklang mit der Natur lebten und über ausgezeichnete handwerkliche Fähigkeiten verfügten. Das Hunnenfest erweckt beide Seiten des Reitervolkes zum Leben.
Absolute Höhepunkte sind die Vorführungen der Reiterbogenschützen. Sie zeigen, mit welch tödlicher Präzision die Reiterscharen einst über Europa hereingebrochen sind. Im Galopp schießen die sie mit Pfeil und Bogen auf bewegliche Ziele und lassen die hunnische Kampfesweise wieder aufleben. Eine einzigartige Show verspricht die Kampfdarstellung mit Brandpfeilen zu werden, die vom Pferd aus geschossen werden. Die Hunnen überrannten Europa und unterwarfen ein Volk nach dem anderen, auch Germanen. Die Glesum Sippe wird beim Fest zeigen, wie Germanen lebten und welch hochkarätiges Handwerk sie hatten: Nähen, Spinnen, Nadelbinden, Kammweben, Brettchenweben, Lederschuhe nähen, Pfeile bauen uvm.. Vorführung des Perlendrehens in einem Lehmofen mit Blasbalg durch Martina Scheiblecker in der Schmiede.
Die künstlerische Seite der Hunnen erwecken die Darbietungen der mongolischen Musikgruppe Sedaa mit ihrem berühmten Kehlkopfgesang und die ungarische Trommlergruppe Szilaj Dobkör zum Leben. Die ungarische Trommlergruppe weiß die Trommeln in einer spektakulären Show einzusetzen wie keine andere. Darüber hinaus sorgen zahlreiche weitere Aktivitäten für Unterhaltung: Spiele mit Shagai-Knöchelchen, Trommeln, Lasso werfen, Bogenschießen, Speer werfen, Filzen, Töpfern uvm. Ein Jurtenlager zeigt, wie die Bewohner der Steppe bis heute leben. Historische Handwerker (Bogenbau, Lederbearbeitung, Glasverarbeitung, ?) und ein vielfältiges Marktangebot mit altem Kunsthandwerk und Naturprodukten umrahmen das Fest.
Eintritt: Erwachsene 6,- Euro, Kinder bis 10 Jahre gratis, von 11 bis 14 Jahren: 3,- Euro
Aussender: MMag. Renate Heger, Tel 02577/84 180 281, Mobil 0664/604 99 281, renate.heger@urgeschichte.at , Urgeschichtemuseum Niederösterreich, Schlossgasse 1, 2151 Asparn/Zaya, Tel 02577/84 180, www.urgeschichte.at