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Veranstaltungen und Festivals

Südfilmfest Amstetten - Verein zur Förderung von Filmen

Programm für September 2010

Ort: Café ?Zum Kuckuck?, Kinosaal Guck-Guck, Linzerstraße 1, 3300 Amstetten
Eintritt: Euro 6,- für Erwachsene / Euro 3,- für Schüler
Homepage: www.kuckuck.at , Reservierung: Tel 07472/614 56

Dienstag, 14. und Mittwoch, 15. September, 19.30 Uhr
Liebesleben (ab 16)
Regie: Maria Schrader, Israel/Deutschland, 2007, 114 min

?Liebesleben? wurde mit zwei bayerischen Filmpreisen und auf dem Filmfest in Rom ausgezeichnet. Der Film beruht auf dem gleichnamigen Bestseller von Zeruya Shalev, die auch eine kleine Rolle als Bibliothekarin hat.

Die junge Jara hat alles und müsste eigentlich zufrieden sein: Sie ist seit einigen Jahren verheiratet, hat beste Aussichten auf eine Karriere an der Universität, lebt in einer schönen Wohnung und kann sich auf ihre Familie verlassen, die trotz mancher Schwierigkeiten zusammenhält.
Doch dann begegnet sie dem viele Jahre älteren Arie, einem Jugendfreund ihrer Eltern, und plötzlich gerät ihre heile Welt vollkommen aus den Fugen: Sie verfällt seiner faszinierenden erotischen und widersprüchlichen Anziehungskraft. Neugierig und lebenshungrig wirft sie sich in den Strudel einer Amour Fou, die alle Dämme ihrer bisherigen Existenz niederreißt. Und, weil Arie Jara respektlos behandelt, ist sie hin- und hergerissen zwischen ihrem bisherigen Leben mit ihrem Mann Joni und der häufig selbstzerstörerischen Suche nach Alternativen. Wiederholt lässt sie sich auf die meist ausschließlich sexuellen Begegnungen mit Arie ein, in denen langsam die Vergangenheit und die Verbindung zu ihrem Vater und ihrer Mutter deutlicher wird.
Maria Schrader porträtiert in ihrem Regiedebüt den leidenschaftlichen Kampf eines ungleichen Paares und erzählt eine universelle Geschichte über die faszinierende Kraft der Erotik, das Spiel von Macht und Unterwerfung und den schweren Weg zu sich selbst.

Dienstag, 21. und Mittwoch, 22. September, 19.30 Uhr
Themroc (ab 16)
Regie: Claude Faraldo, Frankreich, 1973, 110 min

Jeden Tag die gleiche, deprimierende Monotonie: Der Anstreicher Themroc (Michel Piccoli), der Ende dreißig sein dürfte, steht auf, bewacht von den Argusaugen seiner Mutter, hat ein karges Frühstück, macht einen Abstecher ins Zimmer seiner Schwester um ihr einen Abschiedskuss zu geben, trifft die strahlende, attraktive Nachbarin auf der Treppe, sehnt sich nach Neuem, Verbotenem, begibt sich zur Metro und kommt zu seiner öden Arbeitsstelle, wo er die Stechuhr betätigt.
Als Themroc eines Tages von seinem Chef zusammengestaucht wird, reißt ihm die Geduld: Er quittiert seinen Dienst und beginnt ein Leben als Anarcho. In die Wohnung zurückgekommen mauert er sich in seinem Zimmer ein und schlägt mit dem Vorschlaghammer ein riesiges Loch in die Wand, um seine gesamte Einrichtung in den Hinterhof zu werfen. Er schafft sich seine eigene, steinzeitliche Höhle, wird wieder zum Tier, kehrt die Evolution um, verlässt die regulierende Zivilisation, pfeift auf alle Autoritäten und Regeln - auch der Inzest mit der Schwester ist kein Tabu mehr für ihn.
Es dauert nicht lange, bis Themrocs Beispiel auf immer zahlreicher werdende Bewohner der umliegenden Wohnblöcke abfärbt. In kürzester Zeit gähnen überall Löcher in den Wänden, und es wird triebhafter Anarchismus gelebt. Sogar die Polizei, die eines Tages angerückt kommt, kann dem Treiben keinen Einhalt gebieten.
Zuschauer, die auf die angepasste Formalität und Routine der Hollywoodfilme keine Lust mehr haben, sollten sich diesen wilden, wahnwitzigen und verblüffenden Film ansehen. Grandios ist Michel Piccoli und seine pure Energie, mit der er die Leinwand füllt.

Dienstag, 28. und Mittwoch, 29. September, 19.30 Uhr
Nord
Regie: Rune Denstad Langlo, Norwegen, 2009, 78 min

?Nord? wurde bei der Berlinale mit dem Fipresci-Preis ausgezeichnet und gewann auf der Filmkunstmesse Leipzig den Publikumspreis.

Jomar raucht, schläft und trinkt ziemlich viel ? mit Vorliebe hochprozentigen Alkohol. Seit ein Unfall seine Sportkarriere beendet hat, und kurz darauf seine Freundin Linnea mit seinem besten Freund Lasse durchgebrannt ist, gibt er sich in der verschneiten Einöde Norwegens seinem Selbstmitleid hin. Angstzustände und Panikattacken sind seine ständigen Begleiter, und wenn er nicht gerade schläft oder sich mit Hochprozentigem oder Joints den Geist vernebelt, arbeitet er von seiner kleinen Hütte aus als Liftwärter.
Eines Tages erfährt Jomar aber, dass er hoch oben im Norden einen vierjährigen Sohn haben soll, und er begibt sich mit seinem Schneemobil, einem Fünf-Liter-Kanister Alkohol und einer ganzen Menge Angst auf die Reise in den Norden. Zunächst begegnet er Lotte, einem kleinen, seltsamen Mädchen, und sie soll nicht der einzige Mensch sein, der Jomar auf dieser unglaublich schrägen Reise den Weg durch den tiefen Schnee weist; Jomar trifft noch andere merkwürdige Charaktere mit komischen Macken und viel Durst, und er findet wieder Spaß am Leben.

Aussender: Südfilmfest Amstetten - Verein zur Förderung von Filmen, ZVR - Zahl 437049224, Steinkellner Gerhard, Mobil 0680/127 37 45

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