Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN
Hauptmenü:
  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN

Hauptmenü ein-/ausblenden
Inhalt:
Veranstaltungen und Festivals

Galerie-Nachmittag ? Ausstellung Malerei & Grafik

Am 18. September, 14-18 Uhr, Galerie-Intern in Waidhofen/Ybbs

Prof. Mag.art. Heribert Jascha, Heidelinde J. Balzarek, Mag. Alexander Eggenhofer

Am Samstag, 18.September 2010 von 14 bis 18Uhr werden 3 Künstler aus Wien ausgestellt:

Prof. Mag.art. Heribert Jascha zeigt Arbeiten mit dem Titel: "Sich grafisch öffnen. Reduktion und Expressives"
Heidi Balzarek fasziniert mit grafischer Bildsprache mit dem Titel: "Die Attraktion des Moments"
Mag. Alexander Eggenhofer präsentiert abstrakten, reduzierten Illusionismus der Natur.

GALERIE ?INTERN, Ordination Dr. Johann Schneider
Unterer Stadtplatz 32 (Ärztezentrum), 3340 Waidhofen/Ybbs

Heribert Jascha
?Sich grafisch öffnen. Reduktion und Expressives?

In meinen Arbeiten will ich aufmerksam machen auf die wechselnde Landschaft, wie projiziert auf fragmentarische Fensterscheiben. Grafische Textur verbindet sich mit übermalten Schichten, Strichen, Kommas und Chiffren. Sie können dabei an Wachsendes, Vegetatives erinnern. Das bloße Abbilden der äußeren Wirklichkeit steht für mich nicht im Vordergrund, vielmehr geht es um eine Beobachtung der Welt im Spiegel des eigenen Inneren, von dem sich meine Hand zeichnerisch und malerisch seismographisch steuern lässt. Meine Bildwelt ist von allem, was sich zu laut, schrill und spektakulär gebärdet,  diametral entfernt. In einigen meiner Arbeiten geht es um den Strich als sichtbare Aktion, um andere Striche zu überdecken, sie auszuwischen und gleichzeitig um die Sichtbarkeit des Materials, wobei der ästhetische Zufall eine wesentliche Rolle spielt. In meiner Palette bevorzuge ich eher das Unbunte, auch den leeren Raum, einerseits entweder verhalten, lyrisch zart oder andererseits geheimnisvoll expressiv. Die Möglichkeit der Kraft grafischer Ausdrucksmittel bis zur äußersten Grenze haptisch zu empfinden, wirken zu lassen und einzusetzen, ist mein innerstes Bedürfnis.

Biografisches:
Geboren in Wien 1943
Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien
(Meisterschule für Druckgrafik, Prof. Melcher)
Studium der Geschichte an der UNI Wien
Abschluss: Magister artium

Internationale Ausstellungen
Preisträger europ. Grafiktriennale Prag 1991
Werke im Privatbesitz und im Kulturzentrum der Stadt Wien

Freischaffender Grafiker und Maler
Professor i.R. für Bildnerische Erziehung an AHS
Ehem. Lehrbeauftragter der Bildenden Künste Wien
Lektor an der FH Campus Wien (Studiengang für Sozialarbeit)

Atelier: Erdberger Lände 50/21, 1030 Wien, Tel 0699/107 70 580

Heidelinde J. Balzarek
Statement:  DIE ATTRAKTION DES MOMENTS

Für mich bedeutet es eine Faszination, eine eigene Bildsprache im Grafischen zu erzeugen. Durch einen jahrelangen intensiven Prozess der Auseinandersetzung habe ich einen Grad der Abstraktion erfahren, der sich in meinen Werken manifestiert. Diese für mich autonome ästhetische Aussage eröffnet neue Sichtweisen. Die gewollt reduzierte Tonwerteskala erfordert für mich sowohl im Strich als auch in der Fläche ein sehr diszipliniertes Arbeiten, wobei der grafische Materialdialog besonders reizvoll ist. Meine serielle Arbeitsweise, die einen stark experimentellen Ansatz aufweist, führt mich ständig zu neuen Techniken, Ideen und Erkenntnissen. Die Sensibilität der Linie ist mein unmittelbarer Ausdruck und ein Teil komplexer Gefüge. Das Entdecken und Finden unkonventioneller Materialien im Prozess ist für mich eine Attraktion des Moments, die Entscheidungsfindung, den Zufall bewusst zu lenken oder auszuklammern. Die Ausstellung präsentiert wesentlich durch Graphismen Fragmente grafischer Strukturen, die in einer Gesamtgestaltung ein konzertantes Ganzes ergeben.

Biografie:
1970 in Mödling geboren,
u.a. Lehramt für Bildnerische Erziehung an HS,
Lehrtätigkeit in der HS Alland und an der NMS Baden;
seit 2003 Studium an der Akademie der Bildenden Künste (Prof. Damisch)
- Kunst und Kommunikation, Moden und Styles;
Schriftstellerische Tätigkeit;
Klavier ? und Gesangsausbildung;
Bildhauerei bei Hietz und Reischer,
1995 ISOS für Bildende Kunst in Gaindorf (Weinviertel) bei P.Z.Rotterdam, New York
1996 ISOS für Radierung in Gaindorf bei Rolf Meyer (Winterthur, CH)
1997 ISOS für Grafik in Gaindorf bei Reimo Wukounig,
1998 bis 2003 Ästhetische Exerzitien in Seckau bei P.Z.Rotterdam, N.Y.
2004 bis 2009 Zusammenarbeit mit ?Höch?-Gruppe in Kitzeck (Sausal, Stmk.)
2010 Zusammenarbeit mit Künstlergruppe in St. Peter in der Au, O.ö.

Ausstellungen ? Auszüge:
1996 St. Pölten ?Aktentasche und Palette?
1997 PÄDAK Baden ?Grafische Vibrationen?
2000 Reichsapfel Baden ?Kontemplatives?
2001 Künstlerbund Graz ?Auf der Suche??
2001 Gemeinschaftsausstellung Seckauer Gruppe, Galerie Daghofer, Leoben
2006 Teilnahme am Akademierundgang, Semperdepo Wien, ?Weißes Hemd?
2007 Teilnahme - Modeschau im Wiener Rathaus ? Modeprojekt der A.d.B.K. Wien
2008 Ausstellung in der Grafikklasse der A.d.B.K. Wien
2009 Ausstellung ? Galerie CART, Pregarten  

KONTAKT: Heidelinde J. Balzarek, Weilburgstraße 12/3/2/9, 2500 Baden/NÖ, Tel 0699/123 97 195, Heidelinde.B@gmx.at

Dr. phil. Heidrun Eckert über ?Aruna? - Mag. Alexander Eggenhofer:
Der Maler Alexander Eggenhofer fasziniert: Seine aus langer innerer Arbeit hervorgegangenen Formen sind aufs Äußerste reduziert: Flächen, die atmen und in unendlichen Variationen leben. Linien, die mit Wenigem viel sagen. Rahmen, die sich ins Unendliche öffnen. Antithetische Kompositionen mit Mut zur Mitte. Eggenhofers Einfachheit grenzt an Vollkommenheit. Ebenso subtil sind seine Farben. Sie werden sparsam eingesetzt. Variationen eines unendlichen Spektrums zwischen Licht und Dunkel. Selbst sein seltenes Rot leuchtet verhalten. In seinen Werken ist eine zunehmende Vielfalt künstlerischer Techniken sichtbar. Vermehrt treten kleinteilige Elemente auf. Auch das Antlitz des Menschen erscheint. Zuweilen ist es, kaum sichtbar, ins Ganze verwoben, als lebten seine Wesen, allem verbunden, im ewigen Urgrund des Seins. Zuweilen treten seine Gesichter klar hervor. Wenige wesentliche Linien formen archaische Züge, überindividuell, zeitlos, problemlos, schweigend - ein Mund ist kaum vorhanden - wie in ewige Meditation versunken. Ausdruck eines überindividuellen Bewusstseins, welches das flüchtige Vorübergehen der Zeit überdauert? Dieser Maler schreit nicht, denn er hat viel zu sagen. Er spricht wenig. Aber Wesentliches. Er kritisiert nicht, schockiert nicht. Er lebt für eine spirituelle Kunst, die bessere Wege weist.

Prof. Mag. art. Heribert JASCHA über ?Aruna? - Mag. Alexander Eggenhofer:
In Seinen Arbeiten ist der Künstler Alexander EGGENHOFER gegenüber seinen expressiven Arbeiten kontemplativer, abstrakter und reduzierter geworden. Das Zentrale ist die Unmittelbarkeit des Ausdrucks, ohne einen leeren Illusionismus der Natur wiederzugeben. Eggenhofer geht es um Reduktion, um den Umgang eines autonomen ästhetischen Inhalts mit philosophischem Hintergrund. Die wenig narrativen (erzählerischen) Formen, als auch die verwendeten "Ready Mades" als ästhetische Mittel werden durch eine Vielfalt von Farbschichten zu einer bildnerischen Gesamtheit integriert. Das Kontemplative, die Stille dargestellt mit den Mitteln der Textur, der Farbe, des lateralen Raumes und darüber hinaus stehen im spannenden Gegensatz zu seinem impulsiven, expressiven Ausdruck. Die Teils als Flächenmalerei angelegte Bildsprache, als auch der malerische Duktus im expressiven, sowie ein feingegliedertes, rinnendes Strichgefüge verbinden sich in seiner künstlerischen Sensibilität zu einer geschlossenen Bildgrammatik des gesamten vorgegebenen Zyklus. Der Künstler will neugierig machen, auf das was dahinter liegt, eindrucksvoll, aber insgesamt auch der Vordergrund, die Textur, das Vibrierende, das Erahnende.

Aussender: Anita Schneider schneider-anita@gmx.at

Weitere Beiträge von diesem Tag Alle Newsletter-Beiträge anzeigen

Startseite

Kulturvernetzung NÖ auf Instagram
Kulturvernetzung NÖ auf Facebook
Kulturvernetzung - Kultur.Region.Niederösterreich
Projekte der Kulturvernetzung Niederösterreich
  • Viertelfestival
  • Tage der offenen Ateliers
  • Come In! Galerie
  • Come On! - Fördermöglichkeiten für Jugendkultur in Niederösterreich
  • klimaschonend Kultur veranstalten
  • „Artist in Residence“ im Bereich Literatur in Waidhofen/Ybbs
  • Pop-up-Galerien
  • KunstStoff - das Magazin der Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH
Gefördert von
Presseservice
  • Presseaussendungen
  • Pressefotos
Orientierung
  • Übersicht
  • Suche
  • Hilfe
Impressum
  • Datenschutzerklärung
Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH 2026
Seitenanfang
nach oben springen