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Infos der Kulturvernetzung Niederösterreich

Ausstellungsprojekt ?Donau.Fluch&Segen?

Hochwassermarken sollen an gemeinsames Schicksal ?erinnern?

Lattenpegel in allen Donaugemeinden

Das Ausstellungsprojekt ?Donau.Fluch&Segen? schließt am 7. November seine Pforten. Gerade aber die über die Donau hinweg entstandene intensive Kooperation soll erhalten werden. Die Aufstellung von sogenannten ?Hochwassermarken? in insgesamt 15 Gemeinden soll über die Ausstellung hinaus an das gemeinsame Hochwasserschicksal im Machland und Strudengau erinnern, das die Ober- wie auch die Niederösterreicher miteinander teilen.

Die Obleute der Regionalverbände, die an der Donau zwischen Ober- & Niederösterreich aneinander grenzen, präsentierten die Lattenpegel gemeinsam. Obfrau Lackner-Strauss: ?Die Schicksalsgemeinschaft an der Donau schweißt uns zusammen. Aber daraus können auch neue Projekte entstehen ? vor allem die EU-weite Donauraumstrategie, wo wir uns intensiv einbinden, wird in den nächsten Jahren ein Impuls für die Grenzgemeinden an der Donau sein?, sagt sie.

Der Mostviertler Regionalverbandsobmann Ing. Andreas Pum sieht generell in der Zusammenarbeit Chancen für beide Donauseiten: ?Wir haben einen Arbeitsmarkt, Einkaufsmärkte, aber auch einen Erholungs- und Freizeitraum hier nahe an beiden Seiten der Donau liegen ? wenn wir es schaffen, die ?Durchgängigkeit der Donaugrenze zu verbessern?, dann haben wir unser Ziel erreicht?, meint er. ?Die Donau als Grenze im Kopf möchten wir durch derartige Aktionen abbauen.?

Die Lattenpegel sind lt. Projektleiter Bgm. DI Johannes Pressl auch ein Zeichen für die schwierige Entwicklungssituation der Donaugemeinden im Machland und Strudengau. ?Hochwasserschutz ist überall ein Thema und die Bedrohung behindert auch so manche Entwicklung der Donaugemeinden ? aber genau diese Hemmnisse wollen wir offen ansprechen und gleichzeitig die Chancen aufzeigen, die die Donau ebenfalls bietet.?

Die Lattenpegel werden nun in den nächsten Wochen an markanten Plätzen in den Ortszentren der Donaugemeinden zwischen Ybbs und Enns aufgestellt. Sie sollen als Mahnmal, aber auch als Zeichen für die Schicksalsgemeinschaft an der Donau auch nach der Ausstellung ?Donau.Fluch&Segen? erhalten bleiben.

Die Ausstellung Donau.Fluch&Segen hat ihre Pforten übrigens an den beiden Standorten Ardagger Markt (NÖ) und Ennshafen (OÖ) noch bis 7. November 2010 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Nähere Infos sind im Internet unter www.donau-ausstellung.at,  info@donau-ausstellung.at bzw. unter den Tel 07479/64 00 (Ardagger Markt) und 07223/82 777 (Ennshafen) erhältlich.

Aussender und für den Text und Inhalt verantwortlich:
DI Johannes Pressl, Tel 0676/812 20 321, johannes.pressl@regionalverband.at

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