Zur Ausstellung spricht Mag. Alexandra Schantl
Eröffnung durch LR Mag. Johann Heuras
In Vertretung von LH Erwin Pröll
Entlang des Jakobwegs nach Santiago de Compostella wanderte Mark Rossell auch durch Lourdes, wo die Jungfrau Maria einem Mädchen erschienen sein soll. Die Beobachtung, wie alte Frauen geräuschvoll schmatzend in Ausübung religiöser Rituale Marienbildchen küssten und der triviale marktschreierische Kitsch, der auf den Straßen angeboten wurde, veranlassten ihn dazu, sich mit Blasphemie und der für ihn ausgetrockneten Glaubenspraxis auseinander zu setzen. Er wollte eine neue physische Madonna schaffen, an die er glauben konnte und stellte sich selbst als einen gerade aus dem Fegefeuer zurückgekehrten modernen Ramses gegenüber. Eine aus Augen gestaltete Wand und allerlei an Märchen erinnernde Installationen bekunden den Zugang des Künstlers zu einer spirituellen Welt.
Ausstellungsende 25. November 2010
Aussender: Ingrid Loibl, Ausstellungsbrücke, Amt der Niederösterreichischen Landesregierung Abteilung für Kultur und Wissenschaft Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten, E-Mail: ausstellungsbruecke@noel.gv.at , Tel 02742/9005 16269