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Veranstaltungen und Festivals

Ausstellung ?Zeitreise 1925 ? 1945?

Noch bis 20. Dezember 2010 in Hochwolkersdorf

Diese Ausstellung widmet der Künstler seinem väterlichen Freund Albert Janetschek zum 85. Geburtstag und zur 65. Wiederkehr der Gründung der Zweiten Republik.

Albert JANETSCHEK geboren am 27. September 1925 in Hochwolkersdorf in der Buckligen Welt, verstorben am 24.10. 1997 in Wiener Neustadt. Schul- und Studienjahre in Wiener Neustadt, nach kriegsbedingter Unterbrechung Lehrer und ab 1974 Volksschuldirektor in Wiener Neustadt. Literarisch tätig seit der Schulzeit, erste Buchveröffentlichung 1946. Schrieb Mundarttexte, satirische Gedichte, Prosa, Hörspiele und arbeitete u.a. für die Münchner Zeitschrift "Simplicissimus" sowie für den Rundfunk. Er war Mitbegründer des PODIUM, Mitglied des Österreichischen Schriftstellerverbandes, der Europäischen Autorengemeinschaft  DIE KNOGGE und Vizepräsident des  Österreichischen P.E.N. Clubs. Für sein literarisches Schaffen erhielt der Dichter zahlreiche Preise und Auszeichnungen.
Im Wohnhaus Nr. 10 der kleinen Gemeinde Hochwolkersdorf befand sich in den ersten Apriltagen des Jahres 1945 das Hauptquartier der 9. Sowjetischen Gardearmee. Hier kam es zu zwei Verhandlungen mit großer Bedeutung für die Geschichte der Stadt Wien und der Republik Österreich. Hier verhandelte der damalige Oberfeldwebel Ferdinand Käs im Auftrag der militärischen Widerstandsbewegung unter der Leitung von Major Carl Szokoll mit den Sowjets über eine kampflose Übergabe der Stadt Wien. Die Aktion wurde zwar im letzten Moment verraten, und die drei Widerstandskämpfer Biedermann, Huth und Raschke wurden hingerichtet. In der sowjetischen Geschichtsschreibung wird jedoch diese Aktion als namhafter Beitrag für die Befreiung Österreichs bezeichnet.
Und hier führten Marschall Tolbuchin und sein Stellvertreter Generaloberst Zeltov sehr wichtige Gespräche mit Dr. Karl Renner. Stalin wurde darüber sofort informiert und erteilte innerhalb weniger Stunden per Telegramm die Anweisung, Karl Renner zu vertrauen und ihn bei der Wiederherstellung der demokratischen Ordnung in Österreich zu unterstützen. Die Gespräche in Hochwolkersdorf führten innerhalb weniger Wochen zur Konstituierung einer provisorischen Regierung und damit zum Wiedererstehen der Republik Österreich. Hochwolkersdorf kann sich daher zu Recht als Geburtsort der 2. Republik bezeichnen.

Franz OBERGER, 1948 geboren und in der Buckligen Welt aufgewachsen, beschäftigt sich seit 1981 intensive mit der Malerei. Die Aquarellmalerei steht im Vordergrund seines Wirkens. Mitglied der Wiener Neustädter Künstlervereinigung www.wnkv.at

Die Bilder bleiben bis 20. Dezember im Saal des Gasthauses Ramhofer in Hochwolkersdorf, Dorfstraße 1, ausgestellt. Öffnungszeiten: Donnerstag bis Montag und Feiertage, ab 9.00 Uhr Tel 02645/82 25.

Aussender / Infos: Franz Oberger, franz.oberger@chello.at

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