Mit Helga Emperger
?Das ist ein schöner, stiller und langsamer Film, der zeigt, dass Heldentum eine leise Angelegenheit ist, die im Herzen beginnt und nur möglich ist, weil die Akteure gar nicht an das Risiko, sondern nur daran denken, was im Augenblick richtig ist. (...) Es ist vielleicht Zeit, unsere Vorstellungen, die gesellschaftlichen Vorstellungen von Mut und Heldentum zu korrigieren. Dieser Film kann dazu einen Beitrag leisten.? Caspar Einem
Zum Film:
?Wilde Minze? erzählt die Geschichte einer Mutter-Tochterbeziehung über den Tod hinaus. Ein Film über Verlust, Trauer, Lebensfreude und die Kraft der Erinnerung.
Sie ist viel gereist, quer durch die ganze Welt: Helga mit Wohnmobil in Italien, Helga beim Picknick am Pazifik, Helga beim wöchentlichen Chortreffen. Der Kühlschrank in der Küche surrt. Schließlich: Das letzte gemeinsame Foto. Ein Halstuch. Ein Armband. Viel ist nicht geblieben. Die ausgebreiteten Relikte auf dem Küchentisch: Ausgangspunkt einer Zeitreise in das Kärnten der 1940er Jahre. In den Alltag einer Familie, die sich aktiv dem NS-Terror entgegenstellt, deren Leben gewaltsam auseinander gerissen wird, zerrissen bleibt und mitreißend erinnert wird.
Mehr Infos unter: www.wildeminze.at
Krems: 10. November 2010, 18 Uhr, Kino im Kesselhaus, www.kinoimkesselhaus.at
Im Anschluss an die NÖ - Premiere am 10. November steht die Regisseurin Jenny Gand für Publikumsfragen zur Verfügung.
Das Kino im Kesselhaus bietet auch außerhalb der regulären Spieltermine nach Vereinbarung Vorstellungen für Schulklassen an.
Aussender / Infos: Jenny Gand, www.wildeminze.at