Was die Positionen von Ingrid Gaier und Waltraud Palme verbindet, ist das Bemühen um die Vermittlung von Zeit und um die zentrale Erfahrung des Gehens. Visuell wird das Ganze, obwohl sich beide im zeichnerischen Bereich bewegen, völlig unterschiedlich umgesetzt.
Ingrid Gaier zeigt die Übernachtungsräume ? austauschbar, anonym und ausschnitthaft ? in überarbeiteten Fotos. Das Gehen wird eigentlich nur in den ?Raststationen? thematisiert. Waltraud Palme thematisiert die Eindrücke während dem Gehen, flüchtig, transparent-räumliche Skizzen, die Natureindrücke und Gedankenfetzen zu beschreiben suchen.
Die visuellen Arbeiten bilden einen Kontrast, und Barbara Kampas Texte formulieren verbal genau dieses Ausschnitthafte, Flüchtige, das Waltraud Palme in den Skizzen zeigt.
Ruth Eisenreich liest zur Eröffnung Texte von Barbara Kampas die zu den Arbeiten Gaiers entstanden sind. Kampas hat einen Sommer lang Ingrid Gaiers Arbeiten schreibend begleitet.
Eröffnung am Samstag, 13. November 2010, 18 Uhr im kunstraumarcade, Hauptstraße 79, 2340 Mödling; Ausstellungsende: 18. Dezember 2010; Öffnungszeiten: Fr 15?18 Uhr, Sa 10?15 Uhr, an den Adventsamstagen bis 17 Uhr!
Aussender / Infos: kunstraumarcade, 2340 Mödling, Hauptstraße 79, arcade@artprint.at , www.kunstraumarcade.at , Tel 02236/86 04 57, 0664/767 51 43