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Veranstaltungen und Festivals

Transflair: Sprach-Kunst, Mund-Art

Am 25. November, 20 Uhr im Schloß Spitz

FRIEDRICH ACHLEITNER & PEDRO LENZ

ORT: Schloß Spitz, Schloß-Straße 3, 3620 Spitz
BEGINN: 20 Uhr
EINTRITT: EUR 8,- / ermäßigt EUR 6,-
KARTEN: www.ulnoe.at bzw. 0664/432 79 73

Die Mündlichkeit ist aus der Literatur nicht verschwunden, ebenso wenig die Mundart. Auch heute gibt es eine Reihe von Sprachkünstlern, die mitreißende Vortragende sind. Und insbesondere an den Rändern des deutschen Sprachraums wird auf vielfältige und ästhetisch äußerst anspruchsvolle Art der Dialekt als Literatursprache eingesetzt, oft sehr zur Verwunderung und zum Vergnügen des Publikums. Die Ursprünglichkeit sowie die Feinheiten von buchstäblichen Umgangs- Sprachen erscheinen derart in ihren Reizen und auch dialektisch im Dialekt. Dazu lesen und darüber sprechen Friedrich Achleitner, der in Wien lebende gebürtige Oberösterreicher, der zur legendären Wiener Gruppe gehörte und deren Avantgarde-Ansätze auf höchst gewitzte Art mit der Mundart ausdrückt, und Pedro Lenz, der Star der Schweizer Vortragskunst, der seine Texte im Berner Dialekt und - zu unserem Verständnis - auf Hochdeutsch faszinierend interpretiert.

PEDRO LENZ
Seit 2001 arbeitet Lenz hauptberuflich als Dichter, Schriftsteller und Kolumnist bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Lenz ist Mitglied des Bühnenprojekts Hohe Stirnen und der Spoken-Word-Gruppe Bern ist überall. 2010 legte der Autor seinen ersten Roman vor und wurde mit dem Literaturpreis des Kantons Bern ausgezeichnet. Der Titel Der Goalie bin ig (Verlag der gesunde Menschenversand) ist in Berndeutsch abgefaßt, "im Stil eines Road Movie, Spoken Word in Romanformat - ein überzeugendes Debüt!" Auf die Frage, was man in Mundart besser könne als auf Hochdeutsch, antwortet Lenz: "Man kann Unmittelbarkeit besser imitieren. Wenn ich Dialoge auf Mundart schreibe, habe ich genau im Ohr, wie die Figuren sprechen." Der "Roman im Plauderton" erzählt vom Ex- Junkie, dem Goalie, der nie Torwart war, "aber irgendwie durch die Maschen gefallen und hinter Gittern gelandet ist."

Im Band Das Kleine Lexikon der Provinzliteratur (Bilgerverlag 2005) stellt er u. a. auf subtile Weise Leben & Werk erfundener Autoren vor, in der 2008 erschienenen Publikation Plötzlech hets di am Füdle. Banale Geschichten (Cosmos Verlag) geht es um die kleinen Welten, in denen Tragik und Komik sehr nah beieinan- der liegen. Egal, in welche Kerbe Lenz literarisch schlägt, überzeugen kann er immer und sein Vortrag ist die geballte Wucht, welche die eine oder andere Unverständlichkeit aufgrund mangelnder Berndeutsch-Kenntnisse völlig unerheblich macht.

FRIEDRICH ACHLEITNER
Der unermüdliche, international renommierte Architekturtheoretiker und diplomierte Architekt (Schüler von Clemens Holzmeister) ist seit 1958 freier Schriftsteller, war Mitglied der legendären Wiener Gruppe und Vorstand der Lehrkanzel für "Geschichte und Theorie der Architektur" an der Uni für angewandte Kunst in Wien. Für sein Hauptwerk, Führer zur österreichi¬schen Architektur im 20. Jahrhundert, (bei Residenz 2010 erschienen: jener Band, der die Wiener Bezirke 19 bis 23 vorstellt) die weltweit einzigartige Symbiose von Literatur und Architektur, wurde Achleitner vielfach ausgezeichnet.

Seit seiner Emeritierung (1998) verfaßt Achleitner wieder verstärkt Belletristik. Angeregt von H.C. Artmann, Gerhard Rühm und Eugen Gomringer, galt sein frühes Interesse modernen Dialektgedichten, phonetischen Schreibweisen, Konkreter Poesie und Montagetexten. Zu seinen bekanntesten literarischen Titeln gehört der quadratroman (1973). Zu seinen Publikationen zählen weiter: wiener linien. 2004; und oder oder und. 2006 und 2009 der springende punkt. Dieser Band versammelt Prosa der vergangenen Jahre, die Achleitner für die Tageszeitung Der Standard geschrieben hat.

KLAUS ZEYRINGER
Lebt in Angers (F) und in Wien, Professor an der Université Catholique de l?Ouest, Kritiker für Standard, Volltext, Literatur und Kritik. Zudem Experte für Fußball und Karl Valentin; Bücher, zuletzt: Österreichische Literatur seit 1945 (2001); erweiterte Neuauflage 2008 (Studienverlag); Ehrenrunden im Salon. Kultur - Literatur - Betrieb. Essay (2007).

Aussender: Unabhängiges Literaturhaus NÖ, www.ulnoe.at

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