Freitag, 26. November, 19.30 Uhr, Mittwoch, 1. Dezember, 20.30 Uhr, Donnerstag, 2. Dezember, 18.00 Uhr
Regie und Drehbuch: Benoit Delépine, Gustave de Kervern
Kamera: Hugues Poulain
Musik: Gaetan Roussel
Schnitt: Stépahne Elmadjian
mit Gérard Derpardieu, Yolande Oreau und Isabelle Adjani
in der Filmbühne Waidhofen/Ybbs, Kapuzinergasse 7, Kartenreservierung unter Tel 07442/525 93. Info: http://filmzuckerl.filmbuehne.at oder unter Tel 07442/525 93
Gerard Depardieu ist ein gewichtiger Typ: Ihm will man lieber nicht begegnen, wenn er mal wütend ist. Nicht umsonst heißt er in seinem neuen Film Mammuth, und dort gerät er ziemlich in Rage. Denn Mammuth ist Rentner, bekommt aber keine Rente. In den letzten Jahren hat er Schweine am Schlachthof zerlegt, doch für einen Pensionsanspruch hat er einfach zu wenig Arbeitsbestätigungen.
Es bleibt Mammuth also nicht erspart, sämtliche seiner einstigen Arbeitgeber (derer gab es viele) abzuklappern und die entsprechenden Nachweise einzuholen. Er macht sich mit seinem alten Motorrad auf die Reise. Dass das nicht ohne Probleme abläuft, macht den Reiz dieser Komödie von Benoît Delépine und Gustave de Kervern aus. Mammuth findet heraus, dass ihn niemand jemals wirklich ernst genommen hat. Als er aber seine junge Nichte, die hübsche Künstlerin Miss Ming, wieder trifft, die ihm die Poesie und Schönheit des Lebens aufzeigt, beginnt er völlig neue Seiten am Leben und an sich selbst zu entdecken. Außerdem trifft er auf seine erste Liebe.
?Wir wollten einen komischen und anrührenden Film machen?, sagen die Regisseure Benoît Delépine und Gustave de Kervern. ?Komisch, weil wir einen sozial behinderten Mann mit einer modernen Gesellschaft konfrontieren, die für ihn fremd und unerreichbar ist. Anrührend aus dem gleichen Grund?. Für Depardieu ist ?Mammuth? ein wie auf ihn zugeschnittener Film, den er von der ersten bis zur letzten Minute dominiert. Ein wahres Fest für Depardieu-Fans. ?Dieser Film wurde für Gérard geschrieben. Da seine Genialität nicht mehr bewiesen werden muss, wollten wir ihn mit bescheideneren und freieren Drehbedingungen und mit weniger kalkulierbaren Laien-Darstellern konfrontieren ? nicht zuletzt wegen ihrer echten Gefühle ? um ihn dazu zu bringen, uns sein Bestes zu geben?. Die One-Man-Show ?Mammuth? wurde in Frankreich zum Kassenschlager und erlebte 2010 seine Premiere beim Filmfestival Berlinale.
Das Filmzuckerl ist ein Projekt des Vereins Kunstbank-Ferrum.
Infos: http://filmzuckerl.filmbuehne.at
Aussender: Kunstbank Ferrum - Kulturwerkstätte zur Förderung von Kunst und kultureller Entwicklung, ZVR 656760738, Unterer Stadtplatz 8,3340 Waidhofen/Ybbs, Tel 07442/53 611-0, kunstbank-ferrum@kulturmanager.at , http://kunstbank.waidhofen.at