Das Bundesministerium für Inneres lädt zur Ausstellungseröffnung "DENK MAL" Vorschläge für die Gestaltung eines Mahnmals KZ Loibl-Nord. Das bislang in Österreich erschreckend in Vergessenheit geratene ehemalige KZ Loibl-Nord soll endlich ein Mahnmal bekommen. Maturantinnen und Maturanten der HLA Herbststraße, Kunst präsentieren in einer Ausstellung ihre Gedanken und Entwürfe.
Katharina Nora Bruhn stieß bei der Recherche für eine Deutscharbeit zum ersten Mal auf das KZ am Loiblpass, an das bis heute fast nichts erinnert. Sie erzählte ihren Klassenkollegen Lisa Amon, Hannah Nebosis, Vincent Luger, Felix Müllebner und Bernhard Uhlir davon. Die Tatsache, dass dort oben ein KZ gestanden hatte, führte den SchülerInnen vor Augen, wie allgegenwärtig die Nicht-Gegenwärtigkeit unserer jüngsten Geschichte ist. Es ließ sie spüren, dass hier, in unserem Land, Nationalsozialismus Alltag war. Es entstand der Wunsch, das sichtbar zu machen. Mit der Unterstützung von Keramikfachlehrer Georg Niemann fertigten die SchülerInnen Modelle für das fehlende Mahnmal des ehemaligen KZ Loibl-Nord, die in dieser Ausstellung erstmals öffentlich zu sehen sind.
Mi, 2. März 2011, 19 Uhr, Ort: Bundesministerium für Inneres, Sala Terrena, Herrengasse 7, 1010 Wien. Um Antwort wird gebeten: Tel 01/53 1 26-3852, BMI-IV-7@bmi.gv.at , www.mauthausen-memorial.at
Aussender: Georg Niemann www.keramik-niemann.at/denkmal.html , www.mauthausen-memorial.at/index_open.php