Vorpremiere "übrigens, aber das nur nebenbei" Joesi Prokopetz am 4. März, 20 Uhr
Der Österreicher verkleinert den Vollrausch zum Räuscherl oder gar zum Spitzerl, weil er ja nur ein Schluckerl getrunken hat. Ein ausufernder Hintern kann ohne weiteres ein Popscherl sein und selbst ein ausgewachsener Furz wird als Pudschi geradezu verhädschelt?.
Prokopetz beobachtet messerscharf weltschürfende Konversation beim Friseur, Taxlerweisheiten und Stammtischrunden und macht daraus sein Programm. Er portraitiert seine Umwelt zynisch, in oftmals herben Kurzportraits, wobei ihm der humorige Blick auf das Menschliche und Alltägliche niemals abhanden kommt. www.prokopetz.at
NÖ PREMIERE Lieder der Berge ? Kabarett mit Christof Spörk am 5. März, 20 Uhr
Es hätte alles ganz anders kommen können. Denn Spörk promovierte in Politikwissenschaft. Forschte in Lateinamerika. War kurzfristig Jazzgesangs-Student, Mitarbeiter im Parlament, Redakteur bei profil, Lehrbeauftragter an einer Wiener Universität. Doch die Dreifaltigkeit aus Bühne, Wort & Musik ließ Spörk nie los. Also wurde er das, wofür weder Arbeiter- noch Wirtschaftskammer eine Vertretung haben: Rampensau (aus Berufung).
Mit seiner Musikkabarettgruppe Landstreich (Salzburger Stier 2003) lernte Christof Spörk das Handwerk des Musikkabaretts. Mit seiner alpinen Weltmusikcombo Global Kryner (Amadeus Award & Song Contest 2005, Prix Pantheon 2006) erforscht er nach wie vor die Rhythmen der Berge und deren Kompatibilität mit den Lieder dieser Welt.
Jetzt steht er erstmals solo auf der Bühne. Ein Klavier, ein paar Texte. Sonst nichts. So palavert sich der 38-jährige Wahlwiener mit steirischen Wurzeln durch seinen schrägen Liederkosmos. Musikalisch bewegt sich das irgendwo zwischen Wiener Salsa und jazzigem Schlager. Textlich ? und darum geht es ja ? zerpflückt Spörk alles was in Österreich zum Lebensgefühl gehört. Vom Wiener Neid über die Logorrhö der Schickeria bis zu jenen Thujenhecken und Lärmschutzwänden, die allzu oft den Blick auf die schönen Berge und die große Welt dahinter verstellen.
KÜCHENBRUNCH am 6. März ab 11 Uhr mit dem Film: C'est la vie - so sind wir, so ist das Leben, Frankreich 2008
Eigentlich sind sie eine ganz normale Familie, doch auf die eine oder andere Weise stehen sie alle gerade an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Denn während Marie-Jeanne und ihr Mann Robert mit den Höhen und ganz besonders den Tiefen von langen Jahren der Ehe und Elternschaft zu kämpfen haben, suchen ihre Kinder Albert, Raphaël und Fleur auf unterschiedlichen Wegen nach ihrem Platz in der Welt. So werden diese Tage für sie alle zu entscheidenden Tagen, zu Tagen, die alles verändern ? Eine sehnsüchtige Liebeserklärung an eine gesellschaftliche Institution ?die Familie - die immer mehr an Bedeutung einbüßt. In Frankreich war die berührende und witzige Familiengeschichte in gleich neun Kategorien für den César nominiert.
Buch & Regie: Rémi Bezançon
Kamera: Antoine Monod
Mit: Jacques Gamblin, Zabou Breitman, Déborah François, Marc-André Grondin u.a.
Preise: César Awards, Frankreich: Bester Nachwuchsdarsteller, Beste Nachwuchsdarstellerin, Bester Schnitt, Étoiles d'Or du Cinéma, Frankreich: Bestes Drehbuch
Nominierungen (Auszug): César Awards, Frankreich : Beste Regie, Bester Darsteller, Bester Film, Beste Filmmusik, Bestes Originaldrehbuch, Bester Nachwuchsdarsteller
Eintritt frei!
EU XXL film "Die Reihe" www.eu-xxl.at
Karten bzw. Reserierung unter 02874/62 53-0 oder tickets@buehnenwirtshaus.at
Veranstaltungsort: Bühnenwirtshaus Juster, 3665 Gutenbrunn 3, 02874/62 53-0, dieter.juster@wvnet.at , www.buehnenwirtshaus.at
Aussender: Dieter Juster, KI Weinsbergerwald, www.buehnenwirtshaus.at