Von 1698-1953 wurde am Steinbruch fast durchgehend Marmor abgebaut. In den Sommermonaten von 1985 ? 1998 leitete Prof. Otto Lorenz Bildhauersymposien. 1998 wurde der Steinbruch unter Denkmalschutz gestellt und zum Geotop erklärt. Im Zuge der Revitalisierung mussten an die 300 Bäume und Sträucher entfernt und ökologisch weiterverarbeitet werden um den Zugang zu den über 20 am Steinbruch verbliebenen Kunstwerke zu ermöglichen. Um den Besucher eine Orientierung zu geben werden die Kunstwerke beschildert. Die Beschilderung beinhaltet den Namen des Kunstwerkes, des Künstlers und das Entstehungsjahr. Die bestehende Schutzhütte wurde renoviert und ist für Veranstaltungen der ortsansässigen Vereine benutzbar. Die Maschinenfundamente wurden freigelegt, wobei auf einer Infotafel die einstigen Arbeitsvorgänge, Verwendungszweck und Abtransport der Marmorblöcke beschrieben werden.
Um die Kunst am Ursprung zu erleben, ist der Marmorsteinbruch mit seinen Kunstwerken innerhalb einer Stunde aus 4 Dörfern der Umgebung auf gut beschilderten Wanderwegen (?Stille zahme Pechersteige?) erreichbar. Die Pechersteige erlangten Aufnahe in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes.
Der Erlebnisfolder ?Stein und Harz? über Marmorsteinbruch, Wanderwege einschließlich Themenweg ? ?Harz und seine Gewinnung? - wird am 1. Mai 2011 anschließend an eine Wanderung (Start Bahnhof 10.00 Uhr) bei einem Festakt um 12.30 Uhr präsentiert.
Aussender: Heribert Heumesser, herry@air-line.at