Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN
Hauptmenü:
  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN

Hauptmenü ein-/ausblenden
Inhalt:
Veranstaltungen und Festivals

Eröffnung der Installation BLUMEN in memoriam Martin Strauß

Am 14. Mai, 19 Uhr in der Stiftskirche Melk

Temporäre Kunstintervention für die Stiftskirche des Benediktinerstifts Melk
von Martin und Stefan Strauß

Erneut wird die Kirche des Benediktinerstifts in Melk zum Begegnungsort zwischen gegenwärtiger und historischer Kunst. Schon seit einigen Jahren widmet sich das, über die Grenzen Österreichs hinaus kulturhistorisch bedeutende Stift, zeitgenössischen Kunstäußerungen, seit letztem Jahr auch innerhalb der Stiftskirche. Während 2010 großformatige Fotos liturgischer Objekte des russischen Künstlers Gor Chahal vor den Antependien der neun barocken Kirchenaltäre gleich Ikonen ihre Wirkung auf den Kirchenraum ausübten, werden mit den Arbeiten von Martin und Stefan Strauß ab 14. Mai 2011 zeitgenössische florale Formenäußerungen den Gestaltungen in barocker Sprache gegenüber gestellt. Sich auf die von Heiligenlegenden gespeiste Blumenikonografie der einzelnen Altäre der Stiftskirche beziehend, gestaltete Stefan Strauß in Weiterführung der Arbeit seines verstorbenen Bruders Martin, einen elektronisch generierten Blumenschmuck für deren Antependien.

In der Tradition der textilen Schmückung bzw. Verhängung ebendieser Schauseiten der Altartische während liturgischer Feiern mit kunstvoll bestickten Tüchern, zieren überdimensionale Blumenköpfe der verschiedenen Gattungen mit vielfältigen Bedeutungen diesen Teil des Altars. Ebenso wie in der barocken Tradition und der damit in Zusammenhang stehenden Lichtmystik, setzt die aktuell gezeigte Gestaltung auf den übersteigerten Hell-Dunkel-Kontrast, produziert allerdings mit elektronischen Mitteln und nicht durch Blattgoldfassung auf händisch behauenem, stark reliefiertem Untergrund.
Obwohl digital bearbeitet und auf die Leinwand gebracht, finden die einzelnen Blüten nicht in Form eines Rapports ihren Platz, sondern unterscheiden sich von der jeweils anderen in Details, ebenso wie innerhalb der barocken Stiftskirche keine von Hand gestaltete Form der anderen gleicht und die Spuren ihres Bildners trägt. Das gilt ebenso für die einzelnen Altäre und Altartische, deren Abmessungen jeweils um wenige Zentimeter differieren und der zeitgenössischen Antependiengestaltung somit ihre Unregelmäßigkeit in der Außenform vorschreiben, und das, obwohl gerade die Melker Stiftskirche ein exeptionelles Beispiel für eine gesamtheitliche barocke Kirchengestaltung darstellt. Wie sich diese Spannung zwischen den künstlerischen Arbeiten unterschiedlicher Entstehungszeiten und -mittel, deren Spanne rund 3 Jahrhunderte umfasst, im Kirchenraum entfaltet, kann ab 14. Mai vor Ort erfahren werden und danach täglich bis 6. November von 9.00 bis 16.30 Uhr.

Kurzbiografien

Martin Strauß: Geboren 1957 in Wasserburg am Inn, Studium der Philosophie und Soziologie in München, Kunststudium in Nürnberg und Berlin. Lebte und arbeitete als Künstler Kurator und Autor seit 1988 in Wien, verstorben 2010 ebenda. Arbeiten im In- und Ausland mit Themenschwerpunkt Kunst im öffentlichen Raum bzw. Kunst in Massenmedien (Auswahl): Großplakatprojekt "Abstrakte Malerei", Wien, 2010; "Miete Strom Gas", Festival der Regionen, Linz, 2009; Kampagnen ohne Auftrag, Museum für Angewandte Kunst MAK, Wien, 2004; "SANKTIONEN - 10 Jahre danach: Die Maßnahmen der Länder der Europäischen Union gegen Österreich im Jahr 2000", Studien Verlag, Innsbruck, 2009 (mit K.H. Ströhle).

Stefan Strauß: Geboren 1957 in Wasserburg am Inn, Studium der Philosophie in Berlin und München, Kunststudium in Linz und Amsterdam. Lebt und arbeitet seit 1984 als Künstler und Kurator in Amsterdam vor allem im Bereich Kunst im öffentlichen Raum mit architektonischem Schwerpunkt. Projekte im In- und Ausland (Auswahl): Brückenentwurf für Hoorn, (NL) 2010; Brückenentwurf für Olst/Wijhe (NL), 2009; Großplakatprojekt "JAZZ", Wien, 2009 (mit Martin Strauß); kuratorische Tätigkeiten: "GELUK", Basisbüro Amsterdam, 2010; "Zomerdijkstraat", ARTI Amsterdam, 2010; "Atelier Malkovich", (Architekturwettbewerb und Ausstellung) Amsterdam, 2008/2009.

Shuttlebus von Wien nach Melk: ab Wien, Universität, Grillparzerstraße / Ecke Rathauspark, Abfahrt: 17.00 Uhr, Rückfahrt: ca. 22.00 Uhr. Um Anmeldung bis 12. Mai wird gebeten unter Tel 02742/9005 16273. Unkostenbeitrag: 5 EUR

Aussender: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung, Abt. Kultur + Wissenschaft, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten, Kontaktperson: Martina Zadrazil, Tel 02742/9005 13504, Fax 02742/9005 13910, martina.zadrazil@noel.gv.at - Weitere Informationen unter www.publicart.at

Weitere Beiträge von diesem Tag Alle Newsletter-Beiträge anzeigen

Startseite

Kulturvernetzung NÖ auf Instagram
Kulturvernetzung NÖ auf Facebook
Kulturvernetzung - Kultur.Region.Niederösterreich
Projekte der Kulturvernetzung Niederösterreich
  • Viertelfestival
  • Tage der offenen Ateliers
  • Come In! Galerie
  • Come On! - Fördermöglichkeiten für Jugendkultur in Niederösterreich
  • klimaschonend Kultur veranstalten
  • „Artist in Residence“ im Bereich Literatur in Waidhofen/Ybbs
  • Pop-up-Galerien
  • KunstStoff - das Magazin der Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH
Gefördert von
Presseservice
  • Presseaussendungen
  • Pressefotos
Orientierung
  • Übersicht
  • Suche
  • Hilfe
Impressum
  • Datenschutzerklärung
Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH 2026
Seitenanfang
nach oben springen