Waidhofen / Wer die bisherigen Bücher von Erich Hackl kennt, weiß um die Vorlieben des Autors in seinen Romanen und Erzählungen. In den Texten zeigt sich eine thematische Kontinuität, wie man sie nur bei einem Schriftsteller, der von seiner Sache sehr überzeugt ist, findet. Immer wieder geht es ihm um die Verfolgten, um die Ausgestoßenen, um die Verachteten und Getretenen, um jene Menschen, die unter einem Unrecht zu leiden haben und dagegen ankämpfen. Und nicht immer sind jene, die kämpfen, auch jene, die das Unrecht besiegen. Erich Hackl hat im September 2010 ein neues Buch veröffentlicht: ?Familie Salzmann?. Auch hier setzt sich die ewige Geschichte des Unrechts fort. Aber der letzte Satz in dieser Erzählung lautet: ?Dass die Geschichte also unentschieden endet, vorläufig?. Und dieses ?vorläufig? gibt Hoffnung.
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