Am 20. Mai beginnt eine besondere Kunstausstellung im Kulturhaus St. Andrä-Wördern: ?Hoffnung fern der Heimat? zeigt Bilder und Möbel, die von AsylwerberInnen gestaltet wurden. Die KünstlerInnen kommen aus Afghanistan, dem Kongo, Burundi oder dem Iran ? auf der Flucht vor Gewalt, Krieg und Angst. In Österreich suchen sie eine neue Heimat, Frieden und Hoffnung auf eine sichere Existenz. Die KünstlerInnen leben im nahe liegenden interkulturellen ÖJAB-Heim in Greifenstein, vielen durch das stimmungsvolle ?Grenzenlos Sommerfest? bekannt, das jedes Jahr dort veranstaltet wird. Fotografin Nadja Meister hat die KünstlerInnen und ihre Werke in Bild gefasst und daraus eine eindrückliche Fotoserie gestaltet ? auch diese ist im Rahmen der Ausstellung zu sehen.
Die Eröffnung startet um 18.00 Uhr mit einem Gespräch mit den asylwerbenden Künstlerinnen und Künstlern. Hier gibt es die Möglichkeit, abseits von Klischees einen Einblick in die alltägliche Lebenssituation der Betroffenen zu bekommen. Wie leben Asylwerbende in Österreich? Warum haben sie ihre Heimat verlassen und mit welchen Hoffnungen sind sie hierher gekommen? Die Veranstaltung bietet Interessierten die Möglichkeit, durch persönlichen Austausch eventuelle Vorurteile abzubauen und eigene Eindrücke zu sammeln. Begegnungen mit Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen garantiert!
Danach (ca. 19.30 Uhr) Vernissage mit Leckerbissen und Getränken aus vielen Ländern. Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Grenzenlos St. Andrä-Wördern, ÖJAB, Caritas NÖ. Die Marktgemeinde St. Andrä-Wördern unterstützt diese Veranstaltung (www.staw.at).
Die Ausstellung ist von 20. Mai bis 6. Juni 2011, Mo-Fr 10.30?24.00 Uhr, Sa 10-24.00 Uhr, So 10.00-22.00 Uhr für Sie geöffnet. Eintritt frei. Ort: Kulturhaus St. Andrä-Wördern, Kirchenplatz 2
Aussender / Rückfragen: Renate Sova, Verein Grenzenlos St. Andrä-Wördern, Tel 0650/32 45 595, office@grenzenloskochen.at