Die BesucherInnen erwartet ein, nach dem Vorbild sogenannter „Mittelaltermärkte“ gestaltetes, Messespektakel mit Vorträgen, postapokalyptischen Produkten, Workshops und Musik. Der VSL – Verein Symposion Lindabrunn verkauft am 10. und 11. Juni am Nomad Museum Marktstand in Wr. Neustadt postapokalyptische Kunstprodukte aller Art. Am 17. und 18. Juni findet der 2. Teil der Postapokalyptica in Lindabrunn statt.
Projektbeschreibung:
Ausgehend von einer Apokalypse, die im Juni 2011 ihren Beginn nimmt und eine weltweite Verwüstung nach sich zieht, soll in einer fiktiven Zukunft, im Jahr 2051, in einem relativ unzerstörten Wiener Neustadt die „Postapokalyptica 2051“ stattfinden. Ein Wochenende lang wird diese Industriemesse als Live-Rollenspiel für beliebig viele BesucherInnen und AusstellerInnen imaginiert und aufgeführt, angeleitet von der Gruppe „monochrom“.
Die ersten Jahre nach dem großen Knall waren geprägt von Barbarei und marodierenden Banden. Ab 2050 beginnt sich die Situation zu normalisieren, allmählich entstehen wieder zivilgesellschaftliche Strukturen, und auf diese fundierend, Handel und Industrie. Die BewohnerInnen von Wiener Neustadt können nun die Güter einer Zukunft kaufen, die sich aus den Trümmern der alten Ordnung und einer zukunftslosen Gegenwart, die unmittelbar auf die Gesellschaftskatastrophe gefolgt war, konsolidiert hat. Auf der Messe werden neue Produkte gehandelt. Es können Menüs aus der postapokalyptischen Küche verkostet werden. Der VSL verkauft am Nomad Museum Marktstand in Wr. Neustadt postapokalyptische Kunstprodukte aller Art.
Erweitert wird dieses Rahmenprogramm durch ein von „monochrom“ geleitetes Symposium zu Fragen der Futurologie sowie der postapokalyptischen Gesellschaftsorganisation und Wirtschaftsweise. Abends können Konzerte von erfolgversprechenden Gruppen des Jahres 2051 besucht werden.
Postapokalyptica Wr. Neustadt
10. – 11. Juni 2011, ab 15 Uhr, Hauptplatz, 2700 Wr. Neustadt
Für das Wochenende 17. - 18. Juni ist eine gemeinsame Exkursion zum Symposium Lindabrunn geplant. Der Ort dient als Beispiel für gelungene Reindustrialisierung, seit 2045 sind erste Ansätze zu einer standortpolitisch bedeutsamen Schwerindustrie (diverse Schmieden und Steinmetzbetriebe) entstanden.
Der VSL – Verein Symposion Lindabrunn hat sich als Nomad Museum und „Jausenstation Extremgrillage“ an einer der neuen Handelsrouten etabliert.
Im Skulpturenpark können historische Kunstrelikte aus der Zeit vor der Apokalypse besichtigt werden. Am Freitag, 17. Juni 2011 finden Vorträge und Workshops zur Gesellschaft und zum Leben in/mit der Postapokalypse statt. Am Samstag feiern wir mit unseren Besuchern und Partnern die neu etablierten Industrie- und Handelsbeziehungen mit einer großen Party und Gerichten aus der postapokalyptischen Küche.
Postapokalyptica Lindabrunn
17. und 18. Juni 2011, jeweils ab 15 Uhr Symposion Lindabrunn, Steinbruchstraße 25, 2551 Enzesfeld/Lindabrunn
monochrom in Kooperation mit VSL, ein Projekt des Viertelfestival NÖ, Industrieviertel 2011
Rückfragen an: Günther Friesinger, Tel 0650/204 94 51 (monochrom) Johanna Haigl, Tel 0699/110 70 750 (VSL)
Aussender: Johanna Haigl, Organisatorische Leitung, Tel 0699/11 07 0750, j.haigl@symposion-lindabrunn.at , VSL - Verein Symposion Lindabrunn, Laboratorien experimenteller Kunst und Architektur Laboratories for experimental Art and Architecture Steinbruchstraße 25, 2551 Enzesfeld-Lindabrunn, ZVR 967527106, www.vsl.or.at