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EU-Projekt rückt kulturelles Erbe des Kulturparks Eisenstraße ins Licht

?Cultural Capital Counts ? Kulturelles Kapital zählt?

Waidhofen/Ybbs: Bei einem Pressegespräch stellte der Kulturpark Eisenstraße unter Anwesenheit des 2. Landtagspräsidenten Mag. Johann Heuras unlängst sein neuestes Projekt „Cultural Capital Counts – Kulturelles Kapital zählt“ vor. Gemeinsam mit acht weiteren Regionen Zentraleuropas setzt sich die Regionalentwicklungsorganisation zum Ziel, das kulturelle Erbe der Regionen ins Licht zu rücken und darauf aufbauend Innovationen und eine positive wirtschaftliche Entwicklung zu ermöglichen.

„In Zeiten der Globalisierung und des Zusammenwachsens Europas wird es für die ländlichen Regionen immer wichtiger, sich als lebenswerte Alternative zu den Großstädten zu positionieren und dabei auf die eigenen Stärken hinzuweisen“, so der 2. Präsident des NÖ Landtags, Mag. Johann Heuras: „Diese liegen insbesondere im jeweils einzigartigen kulturellen Erbe, das nur sie zu bieten haben und das sie von den anderen Regionen abhebt.“ So findet man zum Beispiel die Kunst des Schmiedens, die den Kulturpark Eisenstraße seit jeher prägt, in dieser Form nirgendwo sonst in Europa. Die Region ist nach wie vor von zahlreichen Betrieben geprägt, die sich auf zum Teil jahrhundertealtes Wissen rund um die Eisenverarbeitung berufen können.

Unter dem Motto „Bewahren, Aufbereiten, Weiterentwickeln“ soll dieses kulturelle Erbe den Menschen bewusst gemacht werden, damit diese sich stärker mit ihrer Region identifizieren und sie als Wohn- und Arbeitsraum wahrnehmen, in dem es sich lohnt zu leben und der durchaus mit den Wirtschaftsräumen der großen Ballungszentren konkurrieren kann. Darauf aufbauend soll die nachhaltige Bildung eines kreativen, innovativen Unternehmertums gefördert werden, das seine Ideen ebenfalls aus dem immateriellen kulturellen Erbe, also dem Wissen, Können und Know-How der Regionen heraus entwickelt. Nicht zuletzt bringt das Projekt auch den europäischen Gedanken des Zusammenarbeitens und des Synergien-Bildens direkt zu den Menschen.

Das auf drei Jahre angelegte Projekt mit einem Projektvolumen von insgesamt € 2.300.000,-- für alle 10 teilnehmenden Projektpartner wird vom EU-Programm „Central Europe“ aus Mitteln des ERDF – des European Regional Development Fund – sowie der Gruppe Raumordnung und Regionalpolitik des Landes Niederösterreich gefördert.


Projektpartner:
1. LEADER-Region Steirisches Vulkanland (Leadpartner, AUT)
2. LEADER-Region Kulturpark Eisenstraße-Ötscherland (Kommunikationsmanager, AUT)
3. Verona Innovation – Special Agency of Chamber of Commerce of Verona (ITA)
4. LaMoRo development agency (ITA)
5. Development Centre Litija (SLO)
6. Local Tourist Organisation Bovec (SLO)
7. Winehill Sheperd Association (HUN)
8. Sub-Carpathian Chamber of Commerce (POL)
9. b&s – consulting and training for the rural area GmbH (GER)
10. Brandenburg University of Technology (GER) – wissenschaftliche Begleitung


Aussender: Barbara Dietl, Kulturpark Eisenstraße-Ötscherland, Brunnengasse 2, A-3341 Ybbsitz ,T: 07443/86 600, presse@eisenstrasse.info

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