Werden Ihre Anliegen nicht ausreichend wahrgenommen? Ist das Budget den üblichen Kürzungen zum Opfer gefallen? Versprechungen seitens der Politik haben sich nicht erfüllt?
Im Rahmen der Leonart (23. September bis 9. Oktober 2011) wird die Aktionsgemeinschaft Social Impact mit Vereinen, KünstlerInnengruppen, Initiativen, Plattformen etc. im "Subversive Camp" zusammenarbeiten, um mit ihnen neue Formen des zivilen Ungehorsams zu entwickeln und zu erproben.
Die Bewerbungen dafür können bis 30. Juli 2011 an Social Impact erfolgen. Die Auswahl der Gruppierungen geschieht danach, dass eine möglichst große Streuung der Problemstellungen gegeben ist, die letztlich zu ganz unterschiedlichen und originellen Lösungsansätzen führen soll. Die ausgewählten Gruppen erhalten spätestens in der ersten Augustwoche von Social Impact ihre Einladung in das Guerilla-Trainigscamp.
Entsprechend der jeweiligen Anforderungen werden mit den AktivistInnen innerhalb von zwei Wochen auch die in einem Auftakt-Workshop erarbeiteten Widerstandsformen mit geringst möglichem Budgetaufwand erprobt bzw. umgesetzt und am Ende des Festivals präsentiert. Bewerbungen und nähere Informationen unter: office@social-impact.at bzw. 0664/500 58 23.
Einfache, kostengünstige und auch rechtlich praktikable Vorschläge mit ästhetischem Anspruch werden für und mit Künstlervereinigungen, Bürgerinitiativen etc. im Zuge der Leonart erarbeitet bzw. wird das Gegenteil dessen geschehen, was Politik derzeit vermag. Die Ideen werden bereits während des Festivals umgesetzt, wobei das Camp atmosphärisch als Subversiv-Inkubator eine wichtige Bedeutung hat. Denn das Camp steht überdies in einer kunstgeschichtlichen Tradition und verweist auf die stilistisch überpointierte Wahrnehmung von Artefakten aller Art. Das Camp an sich repräsentiert bereits eine bewusste Zuspitzung von Zuständen, die ebenfalls als eine Form des Widerstands interpretiert werden können.
Social Impact will mit diesem Projekt auf der Leonart neue Wege des zivilen Ungehorsams erproben und dabei eigene Erfahrungen aus der subversiven Praxis weitergeben. So wird am 15. Juli beispielsweise der mobile Garten von Social Impact in Salzburg auf Tour gehen. Die gesamte Innenstadt von Salzburg wird außerdem zur Festspieleröffnung am 27. Juli zum Schauplatz einer gewagten Neuinterpretation des "Jedermann" durch AktivistInnen der Aktionsgemeinschaft Social Impact werden.
Aussender: Aktionsgemeinschaft Social Impact,-4020 Linz, Elisabethstraße 1, office@social-impact.at , www.social-impact.at