Fledermäuse wohnen ganz in unserer Nähe - auf Dachböden, in Mauerspalten, in Baumhöhlen oder anderen versteckten Orten. Sie überwintern aber meist in Höhlen oder Stollen. Wahrscheinlich sind sich in der Urgeschichte Menschen und Fledermäuse in ihren Quartieren ebenso begegnet wie heute. Am 30. Juli können Interessierte dabei sein, wenn Fachleute der Fledermauskundlichen Arbeitsgemeinschaft Wien mit dem Einbruch der Dämmerung im Schlosspark in Asparn/Zaya die Tiere beobachten und bestimmen.
Fledermäuse sind Säugetiere, die sich in unseren Breiten von Insekten ernähren. Sie sind Nachtaktiv und orientieren sich in der Dunkelheit mit einem Echo-Orientierungs-System, das mit Ultraschall funktioniert. Weltweit gibt es knapp 1000 Fledermausarten, 27 davon sind in Österreich aktiv, sie sind streng geschützt. Mit Netzfängen kann man die Fledermäuse erfassen. Diese feinen Netze werden bis zur Dämmerung aufgestellt und dann ständig kontrolliert, damit man, wenn sich ein Tier gefangen hat, dieses umgehend aus dem Netz befreien kann. So kann die Fledermausart und auch das Geschlecht des Tieres festgehalten werden.
Eintritt: 3 Euro
Aussender / Infos: MMag. Renate Heger, Tel 02577/84 180, renate.heger@urgeschichte.at , Urgeschichtemuseum Niederösterreich Asparn/Zaya, Schlossgasse 1, 2151 Asparn/Zaya, www.urgeschichte.at