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Veranstaltungen und Festivals

Random Noise ? Bild, Skulptur, Objekt von Micheal Kos

2 Führungen mit dem Künstler am 7. August, 11 u. 16 Uhr im MZM Mistelbach

Zur Halbzeit seiner Ausstellung "RANDOM NOISE" in der M-Zone und im Outdoorbereich des MZM bietet der Künstler für interessiertes Publikum am Sonntag, 7. August 2011, zwei persönliche Führungen um 11 und 16 Uhr an.

Michael Kos hat vor 10 Jahren im Barockschlössl Mistelbach seine vieldiskutierten Brotskulpturen vorgestellt. Bei der nunmehrigen Schau werden aktuelle Werkgruppen gezeigt, die der Künstler seither erarbeitet hat. Den Schwerpunkt der Ausstellung im MZ-Mistelbach bildet die „geschlichtete Malerei“, die in der M-Zone ausgestellt und unter dem gleichnamigen Titel auch in einem Katalog dokumentiert wird (dieser erscheint zur Finissage). Dazu werden Steinobjekte und hier vor allem die Stein-Vernähungen präsentiert, die auch in großer Dimension im Außenbereich des MZM und als Installation im Stadtzentrum von Mistelbach geplant sind.

Michael Kos ist in Villach geboren, er lebt und arbeitet in Wien und in NÖ. Er hat bei Peter Weibel an der Angewandten in Wien studiert und Ausstellungen im In- und Ausland realisiert. Sein vielschichtiges Werk ist in wichtigen Sammlungen vertreten, u. a. in der des Landesmuseums NÖ oder des Museums Essl. Neben der Skulptur und der Malerei gibt es immer wieder Einzelprojekte im öffentlichen Raum, das letzte fand als „fernsprung staatz“ – ein 5m-Sprungbrett am Staatzer Berg – beim Weinviertelfestival 2009 sehr viel Beachtung.

Random Noise nennt man das "weiße Rauschen" (beim Fernseher) oder eine zufällige Geräuschstruktur bei Maschinen. Der Begriff steht künstlerisch für die angestrebte Synthese von Zufallsparametern und struktureller Bild- oder Formgebung, wie sie bei der geschlichteten Malerei und bei den Steinvernähungen von Michael Kos anzutreffen ist.

Die „Geschlichtete Malerei“ bestimmt seit 2006 die malerische Arbeit von Michael Kos. Kos nähert sich der Malerei von der Bildhauerei her, man merkt diese Provenienz seiner Malerei aufgrund ihrer Materialität und Objekthaftigkeit deutlich an. Technisch gesehen entsteht geschlichtete Malerei durch eine serielle, lineare Anordnung von Kartonstreifen, die zuerst stirnseitig bemalt und dann in Rahmen zu filigranen Montagen zusammengefügt werden. Die Farbgebung entsteht entweder durch Verwendung von Acrylfarbe oder nutzt bereits vorhandene Druckfarben, bei letzterem kommen maßgeblich Landkarten zum Einsatz.

Es gibt also zwei Gruppen, die Szrrogate (Surrogat = Verdichtungsform), bei der die Bildsegmente durch Bemalen mit Acrylfarben gefertigt werden, und die Mappings, die aus Faltung und Schlichtung von Landkarten und Stadtplänen entstehen. Der starke Materialaspekt beider Gruppen mag als charakteristischer Ausgangspunkt eines “Bildhauermalers” gelten. Die Surrogate und Mappings sind äußerst materialintensiv, sie haben Körper, sind gleichermaßen Bilder wie Objekte. Dennoch wird die Materialität transzendent im Spiel der Beobachtung: Die Einzelsegmente lösen sich bei größerer Distanz auf und ergeben dann eine Malfläche, die de facto erst im Auge des Betrachters “fertig gesehen” wird. Dann erst erschließt sich die malerische Sinnlichkeit dieser Werkserie. Die Schlichtung der Bilder folgt einem strukturellen, sprich linearen Konzept, nimmt jedoch in ihrer sinnlichen Gestaltung die "idée vague" zum Ausgangspunkt. Der Prozess der Bildwirkung ist ein offener, d.h. der Zufall (RANDOM) spielt eine kalkulierte Rolle, sowohl bei der Herstellung als auch bei der Ausstellung der Bilder, da ihre malerische Imagination erst durch eine “zufällige” Synthese von Wahrnehmungsparametern erfolgt: Beobachterstandpunkt, Entfernung, Schattenwurf, Sehschärfe, Interferenzen o.ä. (Noise)

Ausstellungsdauer: 02. Juli 2011 bis 04. September 2011; Öffnungszeiten: Di-So 10.00 – 17.00 Uhr. MZM in Kooperation mit dem Kunstverein Mistelbach, der Stadtgemeinde Mistelbach und der Literaturedition Niederösterreich www.michaelkos.net , www.mzmistelbach.at , www.kunstverein-mistelbach.at , www.literaturedition-noe.at , www.mistelbach.at . Der Katalog „Random Noise“ erscheint zur Finissage mit Textbeiträgen von Carl Aigner (Direktor des Landesmuseums NÖ) und Christine Grundnig-Wetzlinger (Direktorin des MMK-Kärnten).

Öffnungszeiten Di-So 10.00 – 17.00 Uhr, (letzter Einlass: 16.15 Uhr), an Feiertagen montags geöffnet. Info: MZM Museumszentrum Mistelbach, 2130 Mistelbach, Waldstr. 44-46, Tel 02572/20 719, Fax 02572/20 719 20, office@mzmistelbach.at , www.mzm.at

Aussender: Gemeinnützige Mistelbacher Museums und Kunst BetriebsgmbH

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