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Infos der Kulturvernetzung Niederösterreich

Zwei Klaviere abzugeben

Kulturkreis Niederfellabrunn trennt sich von restaurierten Flügeln

Seit Jahrzehnten bekommen wir immer wieder alte Klaviere geschenkt, manche in beklagenswertem Zustand, aber doch wert, erhalten zu werden. Wir haben derzeit sechs Bösendorfer-Flügel, von denen einer historisch ist (Ignaz Bösendorfer, ca. 1848, steht im Schloss), zwei als Konzertinstrumente verwendet werden (im Schloss und im Salvator-Saal) und weitere drei, alle in hervorragendem Zustand, verliehen sind (übrigens gratis an Musikerinnen aus unserem Freundeskreis).

Da wir mehr Instrumente wirklich nicht brauchen können, der Platz sogar in einem Schloss beschränkt ist und wir uns auch nicht als Klavier-Museum verstehen, müssen wir immer wieder solche Instrumente verkaufen (es stecken für das professionell durchgeführte Restaurieren auch Kosten drin!).

Derzeit müssen wir wieder aus Platzgründen zwei Flügel verkaufen. Sollten Sie von jemandem wissen, der ein solches Instrument sucht, wären wir für eine Vermittlung sehr dankbar.

1. Josef Mayr, Wien, 1881, nuss-furniert, 1,85 m lang, professionell restauriert.

Er wurde in einer erstklassigen Wiener Klavier-Restaurations-Firma innen und außen völlig restauriert und zeichnet sich durch eine sehr angenehm spielbare Wiener Mechanik und einen für die Zeit (1881) typischen silbrigen Klang aus. Der Flügel ist ca. 185 cm lang, geradsaitig, hat 7 Oktaven (a bis A) und stammt von einem der damals in die hunderte zählenden Wiener Klaviermachern, Josef Mayr. Aufgrund einiger beim Restaurieren zutage gekommener Notizen ist er präzise datierbar (1881), sogar einer der Arbeiter (Herr Schottenhamer) hat sich verewigt. Der Bezug (die Besaitung) wurde mit Ausnahme etlicher eisenumsponnener Bass-Saiten erneuert; die Stimmwirbel wurden durch moderne mit Quadrat-Profil ersetzt und sitzen sehr fest. Die kupferumsponnenen Bass-Saiten sowie der glatte Bezug wurden erneuert. Stimmung bis auf 443 Hz ist möglich und haltbar. Risse im Resonanzboden wurden von oben und von unten ausgespannt. Das ganze Klavier wurde sorgfältig geputzt und sieht mit seinem Nuss-Furnier "fast" wie neu aus. Eisenspreizen, Kapodaster und Anhangplatte tragen liebevoll ausgestaltete Malereien. Das Elfenbein der Tasten wurde, soweit erforderlich, erneuert, die Obertasten wurden frisch gefärbt. Verchromte Schrauben und Messingteile (etwa an den Füßen, Pedale usw.) wurden sorgfältig poliert. Einige kleine aufgegangene Verleimungen am Kasten wurden neu verleimt, das Klavier ist komplett stabil. Standort derzeit Niederösterreich, 40 km von Wien. Preis: EUR 2000,-

2. Schweighofer, Wien, 1917, schwarz politiert, 160 cm lang, Jugendstil-Design

Flügel Schweighofer (Wien, Margaretenplatz), Modell 1, OpNr. 12028, um 1917 (Eintragung des Klaviermachers Vieweger mit Datum 9.1.1917), schwarz politiert, ca. 160 cm lang und neuwertig restauriert. Schweighofer war eine führende Marke in Wien (ernsthafter Konkurrent von Bösendorfer, Ehrbar und ähnlich berühmten Marken), die bis in das erste Viertel des 20. Jahrhunderts anerkannt gute Klaviere produziert hat (weit über zehntausend seit 1792). Die besten Pianisten des letzten Viertels des 19. Jahrhunderts haben Schweighofer-Konzertflügel vorzugsweise für ihre Konzerte ausgewählt, allen voran Franz Liszt und Clara Schumann. Leichtgängige Wiener Mechanik komplett restauriert, dadurch in Spielart und Klang neuwertig, Hammerköpfe (einschließlich Belederung) und -stiele komplett durch neuwertige ersetzt. Einige Risse im Resonanzboden repariert ("ausgespant"), komplettes Klavier innen und außen sowie Saiten und Tasten (Elfenbein fehlerlos) geputzt, alle politierten Teile, insbesondere auch Notenpult mit Spezial-Polish gereinigt, Filze erneuert usw. Der Saitenbezug ist original erhalten geblieben. Politur außen nur geringfügig zerkratzt; Deckel fast makellos – ein Schmuckstück! Warmer und klarer Klang (typisch Schweighofer). Stimmung 443 Hz problemlos, Stimmhaltung hervorragend (Transport gar nicht merkbar). 85 Tasten (a bis A). Standort derzeit 3352 St. Peter in der Au. Näheres über Schweighofer auf http://schweighofer.tripod.com/. Preis: EUR 7000,-

Beide Flügel mit sehr gut spielbarer Wiener Mechanik (leichtgängig, gut ansprechend). Stimmung auf 443 Hz problemlos. Beide Instrumente sind, obwohl nicht mit englischer Mechanik, im Vergleich zu den meisten Pianinos wesentlich angenehmer spielbar und klingen eben wie Flügel.

Aussender: Kulturkreis Niederfellabrunn, http://niederfellabrunn.at

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